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Dialog-backdrop E.ON bleibt bei Desertec an BordWüstenstrom. Der deutsche Energiekonzern steht weiterhin zu dem Wüstenstrom-Projekt und weist anderslautende Medienberichte zurück. "Wir sind überzeugtes Gründungsmitglied von Desertec und halten den Aufbau einer Energieinfrastruktur in Nordafrika für die Region und Europa für sehr richtig", sagte ein E.ON-Sprecher am Samstag. E.ON habe eigens einen Mitarbeiter für das Desertec-Projekt DII abgestellt. Stiftung versus Konsortium Die Desertec Foundation ist eine zivilgesellschaftliche globale Initiative und wurde Anfang 2009 als gemeinnützige Stiftung gegründet. Wenige Monate später gründete sich das Konsortium DII. Gründungsmitglieder waren neben der Stiftung und E.ON RWE sowie unter anderem die Deutsche Bank, Siemens und der Versicherer Münchener Rück. Ein erstes Mega-Kraftwerk ist in Marokko geplant und bereits in den Vorbereitungen weit fortgeschritten. Die Anlagen sollen auf einer zwölf Quadratkilometer großen Fläche aufgestellt werden und eine Kapazität von 500 Megawatt haben - etwa die Hälfte eines modernen Atomreaktors. Die Bundesregierung wie auch die Weltbank unterstützen das Projekt finanziell. Das Vorhaben soll bis zu zwei Milliarden Euro kosten. (Reuters/ekh) mehr Green Economy…
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