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Dialog-backdrop Gebauer & Griller wittert Geschäft mit E-MobilityAutomobil. Der heimische Zulieferer will in die USA und Moldawien expandieren. Von Asien lässt man derweil die Finger FactsZahl186 Millionen €
Gebauer & Griller hat im Geschäftsjahr 2010/11 186 Millionen € Umsatz in der Automotive-Sparte gemacht. Für das Jahr 2011/12 (per Ende März )soll sich ein Plus von 15 bis 20 Prozent ausgehen. Der Umsatz der gesamten Gruppe belief sich im Vorjahr auf 310 Millionen €. Hier erwartet sich Gebauer & Griller-Geschäftsführer Fröschl heuer nur ein leichtes Plus. Wien. Die zunehmende Elektrifizierung des Autos stellt die Zulieferbranche vor große Herausforderungen. Während die einen um ihre Existenzgrundlage fürchten, wittern andere im neuen Betätigungsfeld das große Geschäft. Einer der Profiteure des elektromobilen Trends ist der Kabelhersteller Gebauer & Griller. Er macht zwei Drittel seines Umsatzes mit der Herstellung von Energieleitungen aus Aluminium für die Automobilindustrie. "Der Vorteil ist die Gewichtsreduktion und weniger CO2-Ausstoß. Das Thema schlechthin", sagt Karl Fröschl, Geschäftsführer von Gebauer & Griller. Immer wichtiger werde auch die Vernetzung der Fahrzeuge und damit die Nachfrage nach Spezialkabeln. "Das Geschäftsfeld wird sich deutlich vergrößern", sagt Fröschl, der sich mit seiner Produktpalette für künftige Herausforderungen gut vorbereitet fühlt. Expansionspläne Die guten Zukunftsaussichten beflügeln Wachstumsfantasien. "Wir überlegen, zu erweitern. Wir sind dabei, ein Vertriebsbüro in den USA einzurichten. Je nachdem, wie dort die Geschäftsentwicklung ist, werden wir eventuell auch Fertigungskapazitäten installieren", so Fröschl. Man spüre den Druck der Premiumhersteller, sich in Amerika zu engagieren, wolle aber noch die Marktlage sondieren. In den Jahren 2014/2015 könne ein möglicher Start für ein US-Werk sein. In der Republik Moldau will Fröschl bereits 2013 mit einer Leitungsfertigung beginnen. Noch heuer soll mit dem Bau begonnen werden. Das Greenfield-Investment beträgt rund zehn Millionen €. "Ein großer Kunde hat uns bewogen, dorthin zu gehen", erklärt Fröschl den Schritt nach Südosteuropa. Ein Engagement in Asien schließt Fröschl im Automotivebereich vorerst aus: "Die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China Anm. )sind für uns als mittelständisches Unternehmen so weit weg, dass wir hier nicht direkt in den Markt eingreifen können." Auf eine etwaige Krise in Europa ist Fröschl gut vorbereitet. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen könne man rasch auf eine veränderte Bedarfsentwicklung der Autobauer reagieren. mehr Green Economy…
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