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Dialog-backdrop Innocent geht unter die ArtenschützerGreen Branding. Obstsafterzeuger Innocent tut Gutes als Differenzierungsmerkmal und unterstützt Züchter einer aussterbenden Bienenrasse finanziell.
Die Innocent Apls-Chefs Franz Bruckner und Line Büchner lassen Gewinne Bergbienenzüchtern zufließen. FactsVier Gebote100 % Natur im Saft
Die Innocent-Drinks bestehen aus reinem Bio-Obstsaft. Zusätze aller Art sind tabu. Einkauf direkt und fair Innocent kauft direkt von ausgesuchten Farmen. Die vereinbarten Bio- und Sozialstandards werden überprüft. Recycling-Gebinde Innocent füllt nur in Flaschen und Tetrapacks aus 100 % Recyclingmaterial ab. 2007 war man damit die erste Nahrungsmittelfirma weltweit. Gewinne teilen Die Innocent Foundation in London verteilt seit 2004 ein Zehntel des Jahresgewinns auf Bauerninitiativen und Hilfsorganisationen wie die Caritas. Salzburg. Ohne Bienen kein Obst, und ohne Obst keine Obstsäfte: Aus dieser Logik heraus hat Innocent Alps-Chef Franz Bruckner gestern einen Patronanzvertrag für die dunkle Bergbiene unterschrieben. Pro verkauftem Smoothie fließt ein Fixbetrag dem Züchterverband AMZ (Austria Mellifera Zucht) zu. Auf wie viel Cent pro Innocent-Drink sich der in St. Veit im Pongau (Salzburg) ansässige Verein freuen darf, ist geheim. In Summe soll es "ein herzeigbarer fünfstelliger Eurobetrag" werden, sagt Innocent Alps-Marketingleiterin Line Büchner. Benchmark ist das "Große Stricken". Der öffentliche Strickaufruf brachte Innocent vor Weihnachten in Österreich 152.361 (originelle) Smoothie-Häubchen und der Caritas 45.708,30 € ein. Das entspricht 33 Cent pro Haube. Mit der nunmehrigen Artenschutzaktion will Innocent 200.000 dunkle Bergbienen adoptieren - eine pro verkaufter Obstsaft-Flasche. Die typische Alpenrasse ist vom Aussterben bedroht. "Es gilt, wenigstens die verbliebenen 300 Völker zu retten", meint Büchner. Öko zahlt sich aus Indem die Alpen-Vertriebstochter des britischen Weltmarktführers für Säfte aus püriertem Obst (engl: "Smoothie") die Bienen unterstützt, will sie sich noch mehr von der Konkurrenz abheben. "Wir waren die erste durch und durch grüne Marke am Nahrungsmittelmarkt weltweit. Das Green Branding ist unser Differenzierungsmerkmal", sagt Franz Bruckner. Das zahlt sich aus. Wie berichtet legt er mit seinem 25köpfigen Team, das von Salzburg aus den deutschsprachigen Markt betreut, jährlich um 50 bis 70 Prozent zu. In vier Jahren brachte es Innocent Alps so von null auf 14,3 Millionen € Umsatz (2011). Innocent dominiert damit den Markt für pürierte Obstsäfte. "Es ist schön zu sehen, dass das Konsum pendel in unserer Wohlstandsgesellschaft zurückschlägt zum Ursprünglichen, Einfachen, Klaren", meint Bruckner. Die vornehmlich weibliche Klientel würde anderes immer weniger akzeptieren. Gelebtes Beispiel Wer bei Innocent arbeiten will, muss einen astreinen grünen Fußabdruck mitbringen." Wir wurden 1999 als nachhaltiges Unternehmen gegründet, da gab es den Begriff noch nicht. Wir wollen die Welt ein Stück weit verbessern", beschreibt Bruckner das Unternehmenscredo. Das Management verzichtet auf Dienstautos. Man geht zu Fuß, fährt Rad und Bahn und bucht nur Öko-Hotels. Überseetransporte erfolgen per Schiff. Flugzeuge sind tabu. Aus den Innocent-Steckdosen fließt Ökostrom. Mitarbeiter, die das daheim genauso halten, werden von der Firma bezuschusst. mehr Green Economy…
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