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Dialog-backdrop Neue Auflade-Technik macht Elektro-Autos in 20 Minuten fit20 Minuten statt acht Stunden – das kann die erste Schnellladestation für E-Autos von Schrack Technik. Die Firma ist einziger Erzeuger im deutschsprachigen Raum.
Dank eines neuen Industriestandards soll die Aufladung von E-Autos nun wesentlich rascher erfolgen können ZitiertDie Ladestationen sind die Antwort auf das Problem der Reichweite Das Thema Elektromobilität bereitet Kopfzerbrechen. Die Idee der emissionsfreien Fortbewegung ist zwar sinnvoll, aber das gesamte System steckt noch in den Kinderschuhen. Zu den wesentlichsten Problemen zählen eine geringe Reichweite, lange Ladezeiten und die weitgehend noch fehlende Infrastruktur. Dem Thema Ladezeiten hat sich die österreichische Firma Schrack Technik gewidmet und als erster Hersteller im deutschsprachigen Raum eine Schnellladestation entwickelt. „Statt acht Stunden Ladezeit ist mit dem Schrack Fastcharger eine volle Aufladung in nur 20 Minuten möglich", sagt Schrack Technik-Chef Wilhelm Grosseibl. Bereits Realität Ein erstes Exemplar des Fastchargers wurde eben in Kooperation mit Wienenergie, WIPARK, dem Autovermieter Europcar und ÖAMTC in der Garage am Beethovenplatz in Wien in Betrieb genommen. Um die Elektro-Autos damit laden zu können, braucht es allerdings eine eigene Schnittstelle zur Kommunikation, erklärt Markus Essbüchl, Projektleiter für E-Mobilität bei Schrack. Der Handelsname ist CHAdeMO und ist die Schnittstelle zwischen Batteriesystem und Zapfsäule. Dabei wird vom Auto die Spannung und die maximale Stromstärke an die Ladestation übergeben, um damit die Ladung zu steuern. Schon in den ersten fünf Minuten werden 30 bis 40 Kilometer Reichweite geladen, so Essbüchl. Der Standard komme ursprünglich aus Japan. Derzeit verfügen Autos der Firmen Mitsubishi, Nissan, Peugeot und Citroen über CHAdeMO. Zusätzlich ermöglicht die neue Stromtankstelle eine Kommunikation mit dem Inhaber, denn sobald die Batterie voll geladen ist, verschickt die Zapfsäule eine SMS-Verständigung an den Fahrzeughalter. Einfache Bezahlung Bezahlt werden kann per Kreditkarte, mit der Parkgebühr, cash oder über die Stromrechnung, auf die die Beträge einfach aufgebucht werden, schildert Essbüchl. „Diese Ladestationen sind für eine schnelle öffentliche Versorgung geeignet und sind eine Antwort auf das Problem der Reichweite", sagt Grosseibl. Denn so könne während des Einkaufs oder einer kurzen Kaffeepause rasch das Auto aufgeladen werden. 25.000 bis 30.000 € kostet so ein Fastcharger. Schrack habe bereits viele Anfragen und auch konkrete Aufträge. Wichtig sei, dass sukzessive ein flächendeckendes öffentliches Ladenetz zur Verfügung steht, das aus einer Kombination aus Normalladestellen und Schnellladestationen besteht, sagen Experten. Nur so können die Elektro-Autos letztlich wirklich alltagstauglich gemacht werden. mehr Green Economy…
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