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Raiffeisen baut das Energiegeschäft aus

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von Petra Spescha | 03.02.2012 | 13:45

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Raiffeisen baut das Energiegeschäft aus

Die Raiffeisen Holding investiert auch heuer kräftig in grüne Energieprojekte im In-und Ausland. Bei den Energiespartagen sollen die Österreicher lernen, Ressourcen zu sparen.

Wb/Mayr

Raiffeisen Holding-Chef Erwin Hameseder plant, in Rumänien in Windkraft zu investieren.

Wien. Die Raiffeisen Holding (RH) NÖ-Wien baut ihr Geschäft mit erneuerbaren Energien heuer weiter aus. "Wir haben bis dato ziemlich genau 65 Millionen € Eigenkapital eingesetzt. Das Investitionsvolumen dahinter ist etwa viermal so groß", sagt Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank und der Raiffeisen Holding NÖ-Wien. Das Geld steckt vorwiegend in Windkraftprojekten und Photovoltaikanlagen in Österreich und Tschechien. In Rumänien rechnen sich laut Hameseder die bestehenden Biogasanlagen. "Wir werden uns aber in Zukunft verstärkt auf das Thema Windkraft und Photovoltaik konzentrieren." Dort werde derzeit ein Windkraftprojekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 120 Millionen € geprüft. Zusätzlich stünde ein Offshore-Windpark in der Ostsee zur Diskussion. Inwieweit man sich engagiere, sei aber noch nicht geklärt. In Österreich will Hameseder heuer in größere Windkraftparks in Niederösterreich und im Burgenland investieren. "Wir planen da wieder 35 bis 40 Millionen€ Eigenkapital einzusetzen."

Energiespartage

Raiffeisen engagiert sich nicht nur in der Energieproduktion, sondern unterstützt auch Energiesparinitiativen. Bereits zum sechsten Mal finden deshalb in Kooperation mit dem Lebensministerium die Raiffeisen Energiespartage statt. Schon mit einigen wenigen Maßnahmen lässt sich bares Geld sparen: "Ein durchschnittlicher Haushalt kann bei fachgerechter thermischer Sanierung circa 2000 € Kosten pro Jahr einsparen", sagt Hameseder. Im Vorjahr seien 3600 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 130 Millionen € realisiert worden. Geld, das fast zu 100 Prozent in die regionale Wirtschaft fließt, so Hameseder. Der Staat unterstützt thermische Sanierungen: "Für die entsprechenden Förderaktionen stellen wir gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium auch heuer wieder 100 Millionen € bereit", sagt Umweltminister Nikolaus Berlakovich.

Raiffeisen will Häuslbauern entsprechende Maßnahmen mit günstigen Krediten, gratis Versicherungen und Rundumberatung zusätzlich schmackhaft machen. Die Nachfrage nach Krediten läuft trotz Krise. Hameseder: "Wir haben ein Kreditwachstum von etwa fünf Prozent. Der kleinen und mittelständischen Wirtschaft geht es also gut."

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