Siemens-Windprojekte mit hohen Zusatzkosten
Probleme beim Anschluss von Offshore-Windparks an das Festland haben bei Siemens im ersten Quartal Zeitungsberichten zufolge zu hohen Wertberichtigungen geführt.
Ohne Netzanschluss bleiben die Offshore-Windparks Sorgenkinder
Der Konzern müsse für Geschäfte mit dem Netzbetreiber Tennet hohe Wertberichtigungen vornehmen, die sich in dreistelliger Millionenhöhe spürbar niederschlügen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ; Montag-Ausgabe) ohne Angabe von Quellen. Auch die "Börsen-Zeitung" berichtete von einer Sonderbelastung in deutlich dreistelliger Millionenhöhe ohne weitere Details und Angabe von Quellen.
Siemens-Finanzchef Joe Kaeser hatte bereits Mitte Jänner vor Belastungen aus missratenen Windkraftprojekten in der Nordsee gewarnt. Verzögerungen beim Netzanschluss von Windparks schlügen sich in der Bilanz des abgelaufenen Quartals nieder. "Wir erkennen wegen der Verzögerungen und der Unsicherheiten schon jetzt beachtliche Mehrkosten", hatte er in einem Interview gesagt.
(Reuters/ekh)
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