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Wenn die Post mit dem E-Auto kommt

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von Evelin Past | 05.10.2011 | 12:56

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Wenn die Post mit dem E-Auto kommt

Die österreichische Post will grüner werden: Sie rüstet einen Teil ihrer Flotte für die Briefzustellung auf Elektroantrieb um. Zudem sollen auf den Dachflächen der Logistikzentren Photovoltaikanlagen installiert werden.

Christian Houdek

Umweltminister Niki Berlakovich (re.) und Post-Generaldirektor Georg Pölzl nehmen die neuen E-Fahrzeuge vor dem Parlament in Betrieb.

Die österreichische Post verstärkt ihr Engagement für den Klimaschutz. Bis Jahresende wird die Post nach eigenen Angaben bereits über 265 E-Fahrzeuge verfügen. Davon sind bereits die ersten acht elektrisch angetriebenen Citroen Berlingo im Einsatz. In Kürze werden weitere zehn E-Autos des Typs Renault Kangoo, 100 E-Fahrräder sowie 75 E-Mopeds eintreffen. "Als größter Logistiker des Landes sind wir stolz, schon jetzt Impulse zu setzen. Wir sind zuversichtlich, dass diese Technologie auch in der Post-Praxis erfolgreich sein wird", sagt Post-Generaldirektor Georg Pölzl in einer aktuellen Aussendung. Unterstützt wird die Anschaffung durch das Förderprogramm klima:aktiv mobil des Lebensministeriums.

"E-Mobilität ist noch nicht wirtschaftlich. Die Anschaffungskosten sind deutlich höher als bei konventionell betriebenen Fahrzeugen und werden durch Einsparungen im laufenden Betrieb derzeit noch nicht wettgemacht. Daher sind wir in der Anfangsphase auf Förderungen angewiesen", so Pölzl. Bis 2015 plant das Unternehmen über 1.000 E-Fahrzeuge in die Flotte zu integrieren.

Die Post bringt allen was - jetzt auch CO2-neutral

Jährlich werden in Österreich rund sechs Milliarden Sendungen zugestellt. Deren Zustellung wird ab 2011 gänzlich klimaneutral gestaltet, wie die Post mitteilt. Das heißt alle Briefe, Pakete und Werbesendungen werden CO2 neutral zugestellt. Die CO2 neutrale Zustellung wird in einem 3-Stufenprogramm umgesetzt. "Oberste Priorität hat immer die Vermeidung der Emissionen in den eigenen Kernprozessen. Zudem fördern wir den Einsatz alternativer Energieformen - sowohl im Fuhrpark als auch im Gebäudebereich", erklärt Post-Chef Georg Pölzl. Der gesamte Prozess wird durch unabhängige Sachverständige des TÜV Austria begleitet und geprüft.

Solardächer auf Postgebäuden

Die Österreichische Post plant auf ihren Logistikzentren Photovoltaikanlagen zu errichten. Platz für Solarmodule ist ausreichend vorhanden: Insgesamt stehen Dachflächen von über 100.000 m2 für die zukunftsweisende Technologie zur Verfügung. Konkret geplant ist derzeit eine Anlage am Briefzentrum in Wien. Fix ist das Projekt noch nicht. Es laufen allerdings schon Gespräche zwischen Post und potentiellen Partnern, wie das Unternehmen mitteilt.

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