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Dialog-backdrop Wenn Wohnungen eine Show abziehenHomestaging-Anbieter versprechen, mit Inszenierung und Dekor aus einer abgewohnten Bude eine leicht verkäufliche Immobilie zu machen. Auch in Österreich hat der Trend Einzug gehalten. "Eine leere Wohnung wirkt steril - und viel kleiner, als eine eingerichtete." Elisabeth Schlicker, Gründerin von "Homestaging by Artmosphaere", schafft da Abhilfe. Im Homestaging wird die Wohnung oder das Haus in Szene gesetzt, damit sie sich besser verkauft. "Den meisten Käufern fehlt die Visualisierungskraft", erklärt Renate Längauer, die sich mit "Wohncoaching" ebenfalls auf das Geschäftsfeld spezialisiert hat. Seit 2007 gibt es auch in Österreich Homestaging-Anbieter (siehe Kasten). In Amerika ist es gang und gäbe, Immobilien optisch aufmöbeln zu lassen. Dort versprechen Anbieter, dass derart inszenierte Wohnungen um 80 Prozent schneller einen Käufer finden und einen 15 Prozent höheren Preis erzielen. In Skandinavien werden bereits mehr als zwei Drittel aller Immobilien so verkauft. 15 Prozent - das findet Christian Koch von Dr. Koch Immobilien ein wenig "vollmundig". Dennoch setzt er die Dienste von Homestaging-Anbietern ein. "So oft, wie möglich, wie es der Kunde akzeptiert." In besonderen Situationen übernimmt er sogar einen Teil der Kosten. Im Allgemeinen schweigen aber Makler diskret über das Thema. So sicher ist man sich in Österreich eben noch nicht, ob es dabei mit rechten Dingen zugeht. "Fünf Prozent, wenn überhaupt, kennen das Wort Homestaging", sagt Vanda Gerö von Vanda's Living Room. Die ehemalige Feng-Shui-Beraterin sieht eine ihrer Hauptaufgaben darin, Preisauskünfte einzuholen und über den Marktwert der Wohnungen gut informiert zu sein. Sie schildert einen ihrer Spezialfälle aus Wien: "Eine Zwei-Zimmer-Wohnung aus den 60er-Jahren am Rennweg. Die Dame wollte 120.000 € haben, der Makler hat gesagt, mehr als 99.000 kriegt sie nicht." Mit neuem Fußboden, Anstrich und Verkleidung für die Küchenkästen bekam sie ihren Preis - bei 10.000 € Investitionssumme eine lohnende Sache. Homestaging sei also keinesfalls nur für Villen oder City-Wohnungen sinnvoll. Gesetzte Akzente. Dabei muss nicht immer die ganze Wohnung ausgestattet werden. Elisabeth Schlicker etwa arbeitet mit Akzenten, stellt in einen Raum einen Beistelltisch, in einen anderen einen dekorativen Spiegel mit Morgenrock. "Ich habe dafür einen Fundus." Es gehe darum, Menschen eine Vorstellung zu geben, wie die Wohnung möbliert aussehen könnte. Wer sich dabei zu sehr auf einen z. B. modernen Stil festlegt, vergrault womöglich Käufer. Ist die Wohnung bereits möbliert, geht es darum, sie zu entpersonifizieren und zu entrümpeln. 250 € kostet bei Schlicker eine Beratung, wer das komplette Service will, zahlt ab acht € pro Quadratmeter. Bei Renate Längauer wird das Homestaging schon mal zur komplexen Inszenierung. "Mit Farbe im Eingangsbereich und hochwertiger Maltertechnik, auch mit Goldflitter und mit Teppichen" dekorierte sie ein Haus im Retro-Chic. Kosten: 1000 € aufwärts, je nach Aufwand. Eine Beratung alleine gibt es bei ihr allerdings nicht. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Immobilien…
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2 Kommentare
Trotz Aufpeppens nicht der gewünschte Preis?
Was ist, wenn man trotz des Aufpeppens den gewünschten Preis nicht bekommt?
http://immobilienplanet.blogspot.com/2009/02/homestaging-nie-gehort.html
Von Gast: Gast: immobilienblogger.at am 10.02.2009 um 08:58
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renovieren der Wohnung
was soll da neu sein ?
Von Gast: Gast: asd am 07.02.2009 um 18:37
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