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Dialog-backdrop "Terminator"-Technologie erleuchtet die StraßenMiteinander kommunizierende Maschinen sollen Straßenbeleuchtung effizienter machen und Kosten sparen. Maschinen, die miteinander kommunizieren? So manchen mag das an Horrorvisionen aus Filmen wie "Terminator" oder "Matrix" erinnern - doch keine Sorge: Bei der M2M- (Maschine-zu-Maschine)-Kommunikation geht es vorerst nicht um Killer-Roboter, sondern um Straßenlaternen. Denn T-Mobile und die niederländische Lioris B.V. rüsten gemeinsam die Stadt Klagenfurt mit Straßenlaternen aus. Diese einerseits über LEDs anstatt über klassische Glühbirnen leuchten, andererseits über integrierte SIM-Karten miteinander kommunizieren. Dadurch kann die Laterne der Zentrale mitteilen, ob sie gerade funktioniert oder kaputt ist. Die Zentrale wiederum kann die einzelne Laterne anlassbezogen steuern - etwa eine Straßenstelle stärker ausleuchten, wenn dort ein Unfall gemeldet wird. Die LEDs lassen sich auch dimmen oder auf eine andere Lichtfarbe umschalten. Bei Gefahrenstellen - etwa einer Stauwarnung - könnten sie etwa rot blinken. Ist auf einer Straße weniger los, lassen sie sich herunter dimmen, wodurch Strom gespart wird. 35 Prozent weniger Verbrauch Generell verbrauchen LEDs gegenüber bisherigen Technologien 35 Prozent weniger Strom - die damit einhergehenden Kosteneinsparungen machen die Technologie für Gemeinden interessant. Klagenfurt macht derzeit einen dreimonatigen Probelauf, bei dem Beleuchtungsmöglichkeiten, tatsächlicher Stromverbrauch und Beleuchtungsintensität analysiert werden. Nach Angaben der Stadtwerke Klagenfurt laufen die meisten Beleuchtungsersatz-Programme über Contracting-Modelle; und das wäre auch für dieses Projekt denkbar: In dem Fall würden die Kosteneinsparungen an T-Mobile und Lioris weiter gegeben, bis die Schuld abbezahlt ist. Nach Angaben der Stadtwerke ließe sich die Umrüstung in der Praxis vermutlich auf zehn Jahre finanzieren. Die LEDs haben eine Lebensdauer von 20 Jahren - im Vergleich zu Neonröhren, die schon nach einem Jahr gewartet werden müssen. Nach Ablauf des Finanzierungszeitraums bleiben die Kosteinsparungen somit bei den Stadtwerken. Im Zukunft könnte die M2M-Kommunikation weiter an Bedeutung gewinnen. Schon heute sind SIM-Karten nicht nur in Handys zu finden, sondern auch in Polizeiwägen (damit eine Verkehrsstrafe gleich vor Ort gezahlt werden kann) oder in Bankomaten. Die Killerroboter lassen aber hoffentlich noch auf sich warten. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr TechZone…
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1 Kommentar
Da hat sich doch
diese böse SIM-Karte doch einfach im Polizeiauto versteckt. Und die Karte ziehe ich durch den Schlitz der Kofferraumklappe durch wie?
Und sobald mein Bankomat per Mobiltelefon die Daten irgendwo hin funkt steck ich die Karte da wohl auch nie wieder rein - passiert letztes Jahr bei einem "umgebauten" Supermarkt Gerät dass die Kartendaten inkl PIN an eine Nummer im Osten verschickt hat.
Von Gast: Gast: EinsteinJr am 28.01.2009 um 14:35
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