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Eröffnung von Blackberry App-Store in Österreich und Deutschland verzögert sich

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von Thomas Jäkle | 15.05.2009 | 10:35

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Eröffnung von Blackberry App-Store in Österreich und Deutschland verzögert sich

Handyhersteller Research in Motion (RIM) wollte Ende Mai 2009 auch in Österreich und Deutschland die Pforten für den Blackberry App-Store öffnen. Gesetzliche und technische Hürden führen zu unerwarteten Verzögerungen.

WB/Screenshot

RIMs Blackberry App-World-Laden bleibt in Österreich bis auf weiteres geschlossen.

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Research in Motion (RIM) hat den Start seines Online-Stores in Österreich und Deutschland verschoben. Ende Mai sollte auch in Deutschland und Österreich sollte der RIM-Store im Internet eröffnet werden. Zum 1. April 2009 hatte der kanadischer Hersteller der Blackberry-Hersteller bereits für Kunden aus den USA, Canada und Großbritannien seinen RIM Apps-Store eröffnet. RIM-Sprecher Arno Glompner erklärte dem WirtschaftsBlatt, dass man in Deutschland noch im Sommer den Online-Store eröffnen werde. Einen Termin wollte er jedoch angesichts der Verzögerungen nicht nennen. Deutschsprachige Anwendungen werden derzeit für den Marktstart bereits auf die Platform gestellt. Wie viele das sind, wollte Glompner nicht sagen.

Österreich in der Warteschleife
In Österreich ist ein Öffnungstermin noch in weiter Ferne. Grund: Die juristischen Unterschiede bei den Zahlungsmodalitäten benötigen entsprechende Vorlaufzeiten. Dies führe in beiden Ländern zu unterschiedlichen Startterminen, sagt Glompner. Außerdem hätten in Österreich die Mobilfunkanbieter noch ein Wort mitzusprechen.

Labels sind Zukunftsmusik
Per 1. April 2009 hat RIM in den USA, Kanada und Großbritannien seinen eigenen ersten Internetladen „Blackberry App World" eröffnet. Die angebotenen Smartphone-Programme sind gratis oder kosten bis zu 40 Dollar. Seither wurden rund 1600 Anwendungen zum Download für die Blackberry-Handys angeboten. Ebenso erhältlich sind Spiele.

„In der Zukunft könnten durchaus noch Videos oder Musik über den App-Store angeboten werden", erklärte Glompner. Das wäre allerdings frühestens im kommenden Jahr möglich.
RIM eifert Apple, Microsoft und Google nach, die ebenso via Internet Handyprogramme zum Download anbieten und für Entwickler eine Platform anbieten.

Umsätze aufteilen
Entwickler, die auf dem RIM-Store Programme anbieten, teilen sich den Umsatz mit RIM - der Entwickler bekommt 80 Prozent, RIM 20 Prozent des Verkaufspreises. Im Gegensatz zu Apples App-Store, wo der Entwickler 70 Prozent und Apple 30 Prozent der Erlöse bekommen. Um auf der RIM-Internetplatform die Programme zu platzieren müssen die Entwickler eine Gebühr in Höhe von 200 Dollar bezahlen.

Aus Waterloo in die weite Welt
Das im canadischen Waterloo gegründete börsennotierte Unternehmen feiert heuer das zehnte Jahr des Bestehens. Im Jahre 2008 hat RIM 26 Millionen Blackberry verkauft. In der Firmenhistorie wurden insgesamt 50 Millionen Stück verkauft. 26 Millionen Menschen haben derzeit ihren Blackberry regelmäßig in Gebrauch, sagt RIM-Sprecher Glompner.

 

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