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Dialog-backdrop iPhone soll Volkshandy werdenDie exklusiven Vertriebsverträge sind für Apple in den USA passé. Das iPhone soll nun von allen Anbietern verkauft werden. Massive Verkaufszuwächse werden erwartet. Der Exklusivvertrieb von Apples iPhone über nur einen Mobilfunkanbieter soll fallen - berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. In den kommenden 18 Monaten wird Apple zunächst in den USA den Vertrieb breiter aufstellen. Lediglich über den Mobilfunkbetreiber AT&T wurde Kunden in den USA bisher mt entsprechend günstigen Datenpaketen das iPhone angeboten. Apple könnte dadurch die Anzahl der verkauften Geräte binnen 18 Monaten "verdoppeln oder verdreifachen", erklärte Tim Horan, Analyst bei Oppenheimer & Co. Pro Jahr bedeutet das künftig ein Anstieg der verkauften Geräte von 15 Millionen auf 25 Millionen iPhones. Neben AT&T wird T-Mobile USA das Gerät ab Sommer verkaufen. Im Herbst werden Verizon Wireless und Sprint Nextel folgen und das Gerät mit entsprechenden Datenpaketen verkaufen. Der Handynetzbetreiber Clearwire wird im Jahr 2011 die Apple-Handys ebenso anbieten. Das iPhone könnte so allmählich zum Volkshandy werden. Für die Netzbetreiber scheint der Verkauf des iPhones ein gutes Geschäft zu sein, wenngleich sie unter Margendruck geraten, weil iPhone-Verträge gleichzeitig auch höhere Subventionskosten bedeuten, mit denen das Gerät auf den Markt gebracht werden kann. Gleichzeitig beduetet es aber auch die Mobilfunknetze nachzurüsten, was infolge des zu erwartenden Datenverkehrs notwendig wird. Bis zu drei Milliarden US-$ soll die Nachrüstung alleine die US-Netzbetreiber kosten. iPhone-Kunden sind spendabler Aufgrund der Nachfrage nach Datenservices geben iPhone-Nutzer in den USA bis zu 80 Prozent mehr pro Monat aus als Kunden mit herkömmlichen Mobilfunkverträgen. Apple hatte bisher in 82 Ländern stets exklusive Vertriebspartner gewählt. In Österreich war nach der Übernahme von One durch Orange eine spezielle Situation entstanden. Neben T-Mobile konnte auch die österreichische Orange-Niederlassung das iPhone seit Mitte 2008 über einen „Umweg" anbieten. Die Konzernmutter Orange war vor der One-Übernahme bereits in Frankreich Vertriebspartner. Für den Vertrieb in Österreich hatte sich eine Vertragslücke aufgetan, die Orange als zweiten Anbieter in Österreich den Vertrieb ermöglichte. Österreichs Marktführer Mobilkom Austria hatte gegen T-Mobile den Kürzeren gezogen. T-Mobile hatte als erster Netzanbieter exklusiv 2008 die Vertriebsrechte für Österreich. Mobilkom scharrt seit Monaten in den Startlöchern und will ebenso "unbedingt" das iPhone verkaufen. Die Exklusivrechte sollen in Österreich heuer auch fallen, wie das WirtschaftsBlatt bereits berichtet hat. mehr IT-News…
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