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SAP auf Motivationskurs

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von Stefan Mey von der CeBIT in Hannover | 05.03.2010 | 17:20

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SAP auf Motivationskurs

Die neue SAP-Führungsspitze will in das zweistellige Wachstum zurück. Dafür will man vermehrt auf Mitarbeiter und Kunden hören.

SAP

Jim Hagemann Snabe (Co-CEO SAP AG) und Bill McDermott (Co-CEO SAP AG) verstehen sich bestens

Jim Hagemann Snabe (Co-CEO SAP AG) und Bill McDermott (Co-CEO SAP AG) gaben sich bei der gemeinsamen Pressekonferenz auf der CeBIT in Hannover Mühe, geschlossen und entschlossen zugleich zu wirken: Das Vertrauen von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten soll mit der neuen Führungsspitze wieder gestärkt werden. "Vertrauen ist etwas, das man zuerst geben muss, bevor man es bekommt", sagt McDermott: "Daher hören wir auf die Ideen unserer Mitarbeiter".

Nach wie vor sei SAP ein Unternehmen mit Wachstum, für den Bereich Software as a Service (SaaS) erwartet McDermott für 2010 ein Wachstum von acht Prozent; Wachstumsmärkte wie die BRIC-Staaten hat er dabei ebenso im Blick wie die Kernmärkte. "Wir werden zu einem zweistelligen Wachstum zurück kehren, sobald das makroökonomische Umfeld es zulässt", sagt er. Wenn Unternehmen nach der Krise wieder wachsen wollten, müssen sie auch investieren - unter anderem in effizienzsteigernde Software.

Konkrete Pläne?

Konkrete Pläne für die bessere Motivation der Belegschaft waren der SAP-Führungsspitze nur schwer zu entlocken. McDermott kündigt jedoch an, Bürokratie und verschiedene überflüssige Ebenen innerhalb des Unternehmens einzuschränken.

Michael Kleinemeier, Geschäftsführer von SAP Deutschland, gibt zudem bekannt, man müsse sich für das Erreichen der angestrebten Rendite eventuell von manchen Bereichen verabschieden, an anderen Stellen Synergieeffekte nutzen. Ein internes Turnaround-Projekt werde im März finalisiert. "Große Organisationen beschäftigen sich oft mehr intern, als nach außen zu blicken", sagt Kleinemeier: "Wir wollen nun den Fokus nach außen legen - zufriedene Kunden sollen uns auch motivierte Mitarbeiter bescheren." In der Kommunikation mit Partnern sieht er jedenfalls vor allem in Österreich Vorteile: "Es ist ein kleines Land; da läuft die Kommunikation deutlich einfacher als in anderen Ländern."

 

 

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