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Nokia startet heuer Verkauf seines ersten Microsoft-Phones

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von Thomas Jäkle | 01.12.2011 | 17:34

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Nokia startet heuer Verkauf seines ersten Microsoft-Phones

Handy-Weltmarkftführer will in Österreich den iPhone-Konkurrenten über alle vier Netzbetreiber verkaufen. Zu Auslieferung und Verkauf gibt es unterschiedliche Angaben. T-Mobile will den Verkauf Mitte Dezember starten.

Nokia

Wien. Im Februar auf dem GSMA Mobile Word Congress 2011 in Barcelona hatte sich Nokia-Chef Stephen Elop noch nicht festlegen wollen, ob er noch im Jahr 2011 ein Nokia-Smartphone mit Microsoft-Software auf den Markt bringen wird. Experten schätzten diese Möglichkeit gering ein. Frühestens im Frühjahr 2012, hieß es, werden die Finnen ein Handy mit Microsoft-Software auf den Markt bringen, das als Gegengewicht zu Apples iPhone und Samsung Galaxy-Modellen aufgestellt werden soll.

"Weihnachten wird knapp"

Noch im Dezember wird Nokia das Modell Lumia 800 auf den Markt bringen - das erste Handy der Finnen mit Microsoft-Betriebssystem überhaupt. Windows Phone 7.5 ("Mango") wird in den neuen Handys verarbeitet. "Die Auslieferung soll noch vor Weihnachten erfolgen", sagt Nokia Alps-Sprecherin Alma Mautner. Spätestens Ende Dezember sollen die Geräte bei allen Netzbetreibern erhältlich sein.

Alle Vier

In Österreich werden alle vier Netzbetreiber Nokias Lumia verkaufen. Ohne Subvention und Vertragsbindung kostet das Handy 499 € (Listenpreis von Nokia). Orange bietet es bereits zum Diskontpreis zu einem 1 € an - vorbehaltlich diverser Einschränkungen und Verpflichtungen. Für "Ende Dezember" ist der Verkauf in den Läden avisiert. Vorbestellungen sind per Website bereits möglich.

Deutsche ziehen vor

T-Mobile Austria wird - entgegen den Aussagen von Nokia - das Gerät schon ab dem 12. Dezember in den Läden verkaufen, sagt Sprecherin Barbara Holzbauer. Ab 0 Euro soll es verkauft werden.

3 und A1 haben den Verkauf noch nicht angekündigt. Sie stehen bei Nokia ebenso auf der Kundenliste.

Auf dem Weg zum Marktstart hatte es zwischenzeitlich "atmosphärische" Störungen zwischen Nokia und Microsoft gegeben, wie aus informierten Kreisen bestätigt wurde. Bei Nokia war man lange Zeit nicht so glücklich mit dem neuen Partner, der sich nach Meinung der Finnen "nicht genügend ins Zeug gehauen" haben soll, sagen involvierte Kreise. Nokia sei am Zug, war die Meinung bei Microsoft. Zur Produktpräsentation in Wien hatte Microsoft im November jedenfalls die zweite Reihe des Managements geschickt.

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