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Dialog-backdrop Facebook sucht Orientierung und kauft einDas US-Social-Network rüstet nach und kauft abermals eine Softwarefirma. Eine Reisetipp-Software soll das Netzwerk ab September attraktiver machen. Vom österreichischen Zukunftsforscher Matthias Horx schon abgeschrieben - „in sechs bis acht Jahren wird von Facebook niemand mehr reden" - rüstet das US-Unternehmen Facebook heuer laufend nach. Man darf gespannt sein, was die Social-Network-Company mit den ganzen Softwarefirmen anstellt, die es gerade übernimmt und vor allem, wo es die bereits sprudelnden Online-Werbeumsätze investieren wird. Das Startup wurde 2008 von drei Ex-Google-Mitarbeitern gegründet und soll in Facebook integriert werden. Nextstop teilte mit, dass per 1. September seine Mitarbeiter zu Facebook wechseln werden und das eigene Portal geschlossen wird. Nextstop kombiniert die Suche nach Reiseziele mit den Empfehlungen von Nutzern. Knowhow für Erlösquellen Nextstop ist heuer die vierte Übernahme von Facebook. Octazen, DivvyShot und ShareGrove wurden im ersten Halbjahr 2010 übernommen. Facebook übernimmt der Reihe nach Unternehmen, die ins Portfolio passen. Einfacher Hintergrund: Das größte Social Network sucht nach Knowhow und Mitarbeitern, die ihre Ideen ins Unternehmen tragen sowie nach neuen Erlösquellen. Software, die zu dem Netzwerk passen, kann so rascher integriert werden. Vor allem will Facebook über die zusätzlcihe Software seine Online-Werbeumsätze forcieren. Ein Geschäft, das dem US-Unternehmen rund um seinen Gründer Marc Zuckerberg bereits Erlöse in dreistelliger Milllionenhöhe pro Jahr bringt.
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