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KLM erleichtert Netzwerken im Flugzeug

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von Agenturen/past | 27.12.2011 | 12:33

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KLM erleichtert Netzwerken im Flugzeug

Geschäftkontakte im Flugzeug knüpfen, anstatt sich über anstrengende Sitznachbarn zu ärgern - Social Seating macht's möglich.

EPA

KLM sucht künftig den Sitznachbarn im Flugzeug nach Facebook-Profilen aus

Ab Anfang 2012 will die niederländische Fluggesellschaft KLM soziale Netzwerke im Flugverkehr nutzen. Social Seating soll Fluggästen ermöglichen, beim Online-Check-in ihr Facebook- oder LinkedIn-Profil anzugeben. Eine Software sucht anhand dieser Informationen passende Sitznachbarn mit ähnlichen Interessen heraus. KLM hofft, dass dieses Angebot vor allem für Geschäftsreisende interessant ist, die auch über den Wolken "netzwerken" wollen.

Vorreiter Malaysian Airlines

Mit einem vergleichbaren Konzept hat Malaysian Airlines, bereits seit Beginn dieses Jahres begonnen. In Kooperation mit Facebook bietet sie einen Service namens "MHbuddy" an. Die App zeigt beim Online-Einchecken, ob jemand aus der eigenen Facebook-Freundesliste im selben Flieger sitzt. Falls ja, werden die beiden Personen automatisch nebeneinander gesetzt. Das Social Seating, wie KLM es plant, geht darüber hinaus, da es Menschen zusammenbringt, die sich bisher noch nicht kannten. Die Voraussetzung für Social Seating ist bei beiden Angeboten gleich: Alle Beteiligten müssen zuvor einer entsprechenden Nutzung ihrer Profile zustimmen.

Datenschutzrechtlich heikel

Ob KLM-Passagiere schon während des Check-in-Vorgangs das Profil des automatisch herausgesuchten Sitznachbarn sehen können und ob es möglich sein wird, den Vorschlag für einen Sitznachbarn auch abzulehnen, ist noch nicht bekannt. Diskutiert wird bislang in Reiseforen auch darüber, ob User bereit wären, für "Social Seating" extra zu bezahlen. KLM macht dazu bislang ebenfalls noch keine Angaben.

Deutsche Fluglinien, wie Lufthansa oder Airberlin finden die Idee zwar "spannend", haben aber zunächst nicht vor, ähnliche Angebote einzuführen wie die „Zeit" berichtet. Das könnte nicht zuletzt am heiklen Thema Datenschutz liegen.

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