Mittwoch, 23. Mai 2012 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

2012 - Jahr der Überraschungen

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

von Markus Buchner | 07.02.2012 | 11:27

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

2012 - Jahr der Überraschungen

Mobile-Business. Viele Konsumenten kennen mobile Dienste von ihren präferierten Marken, Händlern oder Dienstleistern noch nicht. Sie werden 2012 überrascht.

colourbox

Facts

Zur Person
Markus Buchner, 39, ist Geschäftsführer der atms Telefon- und Marketing Services GmbH mit Sitz in Wien.

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage, was das kommende Geschäftsjahr bringt. Für den Bereich des „E-M-Business" scheinen einige ­Annahmen beinahe gesichert. So wird 2012 das Wachstum bei mobilen Diensten, also der Nutzung des Handys für mehr als Telefonie und SMS, definitiv weitergehen. Mobile ­Applikationen für Smartphones werden nichts an Attraktivität einbüßen, wobei die spannenden Neuerungen aus dem Bereich der „Nutzen stiftenden Kundenservices" zu erwarten sind.

Mobile Payment. Kaum Zweifel gibt es in der Fachwelt auch über den weiteren ­Anstieg mobiler Bezahllösungen. Sie profitieren von der rasanten Entwicklung des Smartphone-Segments und der damit verbunden „App Economy". Aber auch SMS-basierte Dienste werden weiter wachsen. Durch die ­immense Verbreitung von Handys setzen immer mehr Unternehmen auf „geschäftsprozessbezogene SMS-Nachrichten", die den Kundenservice direkter, zeitnäher, aber für Unternehmen, die hinter den Angeboten stehen, gleichzeitig auch kostengünstiger machen.

Effizienz. Ein heimischer ­Logistikdienstleister konnte etwa seine ergebnislosen Zustellversuche um 20 Prozent reduzieren, indem er 24 Stunden vor der geplanten Auslieferung eine SMS-Information an die Adressaten versendete und die darauf folgenden Reaktionen in seiner Routenplanung berücksichtigte.

Dennoch wird 2012 ein Jahr der Überraschungen. Denn viele Konsumenten kennen nützliche mobile Dienste von ihren präferierten Marken, Händlern oder Dienstleistern noch nicht. Daher wird die Überraschung groß sein, wenn plötzlich die Kreditkartengesellschaft jede Abbuchung per SMS „belegt" und Reiseveranstalter den Versand der Reiseunterlagen nicht mehr nur per E-Mail bestätigen. Ganz zu schweigen von den echten Überraschungen, die das Jahr 2012 bereithalten wird.

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

mehr eBusiness…

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien 

  • CeBIT 2012

    Trends und Innovationen

    MWC 2012

    Die Neuheiten der Mobilfunkmesse

  • Die größten Exits

    Wie Web-Gründer zu Milliardären...

    CES 2012

    Die Neuheiten der Tech-Branche

Ähnliche Artikel

eBusiness Experten-Chat

e-Skills: Welche Fähigkeiten sind in der Zukunft gefragt?

Die Wirtschaft erneuert sich in rasender Geschwindigkeit. Was gestern noch gelehrt wurde, kann morgen schon wieder obsolet sein. Manager erzählen, wie ihre Mitarbeiter künftig agieren müssen.

Wolfgang Mayer
Country Manager, Micro Strategy

"Ich vermisse bei IT-Entscheidern sehr häufig die Flexibilität, aber auch die Vision, neue Wege aufzuzeigen und diese dann auch zu gehen. Das wird aber in der Zukunft gefordert."
Christian Czaak
Herausgeber, Economy Austria

"Digitale Skills sind im modernen Berufsleben notwendig. Bei Mitarbeitern finde ich menschliche Skills allerdings wichtiger. Es geht um die Identifikation mit dem Unternehmen, um soziale Kompetenz und unternehmerisches Einfühlungsvermögen. Neue Medien bieten mehr Freiraum, damit muss man umgehen."
Werner Knoblich
General Manager, EMEA RedHat

"Wahltag ist bei uns immer nächstes Jahr. Dann entscheidet der Kunde, ob er unsere Services noch will oder nicht. Wir müssen also stets beweisen, dass wir unser Geld wert sind. Das verlangt technische Kompetenz, aber vor allem auch Ehrlichkeit."
Thomas Kiessling
CIO, Bwin

"Das Internet hat unser Geschäftsmodell erst möglich gemacht. Die 1500 Mitarbeiter beweisen täglich E-Skills. Viele davon kann man sich nur bedingt durch Ausbildung aneignen. Wichtiger ist es, sich neuen Entwicklungen, etwa dem Trend zu User Generated Content und Medienkonvergenz, nicht zu verschließen."
Andreas Muther
Geschäftsführer SAP Österreich

"Mitarbeiter müssen raus zum Kunden, das Ohr am Kunden haben und neugierig sein. Nur so ist es möglich, zusammen mit dem Kunden die optimale Lösung zu finden. Dafür braucht man vor allem soziale Fähigkeiten."
Thomas Kühlewein
DACH-Chef, VMware

"IT ist sehr komplex geworden und oft nicht mehr effizient. Für Neues brauchen wir Leute, die sich in Prozesse vertiefen, dem Kunden neue Wege aufzeigen können. Und dafür ist es nicht notwendig, einen MBA zu haben. Praxis und Gespür, um Innovationen voranzutreiben, ist wichtiger."
Norbert Schöfberger
Direktor Personal Systems Group, HP Österreich

"Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft erfordert die Aneignung von Medien kompetenz. Das ist gleichbedeutend mit lebensbegleitendem Lernen. Das Angebot an mobilen Endgeräten ermöglicht zudem eine immer größere Palette zielgruppenorientierter Bildungsangebote."
Wolfgang Kern
Regional Partner Manager CEE, UC4 Software

"Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass fehlende „Cultural Awareness“ in der Kommunikation die Wettbewerbsfähigkeit dramatisch beeinträchtigen kann. Die besten Mitarbeiter werden neben Branchen-Know-how zunehmend über hohe soziale Kompetenz verfügen müssen."
Achim Kaspar
Country Manager Cisco Austria

"Die Österreicher sind etwas bequem, wenn es um die Aneignung neuer Technologien geht. Unternehmen und ihre Mitarbeiter würden sich einfacher tun, nicht erst dann zu agieren, wenn etwas zum Zwang wird."