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Dialog-backdrop Der Griff in die digitale WerkzeugtascheArbeiten, wo auch immer man ist, scheint das Gebot der Stunde. Mobile Breitbandnetze machen die rasche Übertragung möglich. Handys werden damit zur Fernbedienung der Manager, mit denen sich Firmen steuern lassen.
Das Anwendungsspektrum für mobile Endgeräte reicht derzeit von banalen Anwendungen bis hin zum Abruf von Kundendaten aus der Unternehmenssoftware (ERP, CRM) Zahl5,1 Milliarden DollarBusiness Intelligence-Software. Das weltweite Wachstum zeigt laut IT-Forschungs- und Beratungsunternehmen Gartner noch immer nach oben. Im abgelaufenen Jahr ist der Markt für Business Intelligence-Software um 12,1 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar gewachsen.
Trotz Finanzkrise, so Gartner, werde das Wachstum in den kommenden zwei Jahren zwischen zehn und zwölf Prozent liegen. Konzerne wie SAP IBM, Oracle und zuletzt SAS haben Spezialisten zugekauft. vergrößernGrafik![]() „Viele Unternehmen, vor allem Klein- und Mittelbetriebe, sind schon froh, wenn sie ihre Zettelwirtschaft in den Griff bekommen“, sagt Thomas Bogensberger, Geschäftsführer der Software Virtic InnovationRaffinierte DatensortierungSoftware statt Papier und Ordnern heißt die Devise: Video, Telefonate, die als Datei im Posteingangsordner landen, E-Mails, in denen Ergänzungen zu Verträgen vereinbart wurden, oder auch Patientenakten bei Ärzten und Spitälern.
Diese Daten müssen nicht nur zentral gespeichert werden, sondern sollen auch das nächste Jahrzehnt überdauern. Ein Dokumentenmanagement- system mit Software der Firma SER ordnet die unstrukturierten Daten zu strukturierten Kundendaten, die dann der jeweilige Kundenberater jederzeit und vor allem vollständig zur Verfügung hat. SAP-Vorstand Léo Apotheker freute sich kürzlich anlässlich der Partner- und Kundenkonferenz des deutschen Softwarehauses in Berlin, als er das neue, noch nicht am Markt erhältliche UMTS-Blackberry-Handy präsentieren konnte, das mehr war als nur ein Managerspielzeug und eine E-Mail-Station für unterwegs. Derartige Programme können ebenso zur effizienten Flottenplanung für den Außendienst ergänzt werden, meint Bogensberger. Vom Unternehmenssitz aus können so Kundendienstoder Außendienst mitarbeiter geschickt gesteuert werden. Für den Einsatz etwa bei Hausverwaltungen ist der digitale Arbeitsnachweis via Handy gleichzeitig auch ein Beweis, dass im Winter etwa ein Schneeräumer tatsächlich um eine bestimmte Uhrzeit seinen Job an einem bestimmten Ort erfüllt hat. mehr eBusiness…
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Jede fünfte Firma profitiert von Xing, Facebook, TwitterExklusiv: In Google und Facebook sehen Unternehmen großes Potenzial. Doch es besteht... eBusiness Experten-ChatVernetzte Gesundheit: Wundermittel oder Kostenfaktor?Hightech im Gesundheitswesen birgt für Unternehmen Geschäftspotenziale, für Versicherungsträger bringt es Kosten. Nicht nur der "alternden" Gesellschaft sollen E-Health-Lösungen mehr Komfort und Lebensqualität bringen. Das Thma Datenschutz scheint sekundär zu sein.
Helmut Leopold
Leiter Safety & Scurity Department Austrian Institute of Technology (AIT) "E-Health-Technologien sind einerseits für den Wirtschaftsstandort Österreich enorm wichtig, andererseits schaffen diese neuen Technologien überhaupt erst die Basis, um die Herausforderungen des zukünftigen Gesundheitssystems zu bewältigen."
Rudi Kemler
Generaldirektor Hewlett-Packard Austria "IKT kann dabei unterstützen, steigenden Anforderungen im Gesundheitsmarkt gerecht zu werden und das System dennoch weiter finanzierbar zu halten. Die Technologien werden helfen, Dienstleistungen im Gesundheitsbereich in besserer Qualität - aber auch kostengünstiger - zu erbringen. Und sie werden Abläufe vereinfachen."
Michael Krammer
Geschäftsführer Orange Austria "Mobile Technologien im Gesundheitswesen bringen für den Patienten viele Vorteile. Das Handy ist immer dabei. Die medizinische Betreuung und Überwachung kann so sichergestellt werden, vor allem ohne unnötige, zeitraubende Wege. Die Konsequenz ist mehr Freiheit, Mobilität und Lebensqualität."
Friedrich Hiermayer
Vorstandssprecher Beko Engineering & Informatik "Was passiert, wenn ich selber keine Hilfe mehr holen kann? Der Einsatz von Technologie kann dieses Problem lösen helfen, gerade bei älteren Menschen. Die Technologie muss einfach sein, im besten Fall, ohne dass sie vom Nutzer aktiviert werden muss. Für den Betroffenen bringt das eine Erhöhung der Lebensqualität."
Sergey Brin
Gründer und Vorstand von Google "Ich habe die Hoffnung, dass jeder Mensch seinen genetischen Code kennen lernt, um somit Ärzten und Forschern zu helfen die Daten zu analysieren und Defekte zu reparieren"
Georg Obermeier
Geschäftsführer T-Systems Austria "Bürger können bei ihrer eigenen Gesundheitsversorgung dank IT und Telekom optimal unterstützt und gefördert werden. Insbesondere die Datenverwaltung und der Patienten- und Krankengeschichte-Index sind eine Voraussetzung für die künftige Effizienz und Qualität des Gesundheitssystems. "
Manfred Rieser
Leiter Business Solutions Financial Services & Healtch Care Telekom Austria "Den Kunden interessiert nicht, auf welchen Festplatten seine Daten liegen. Sie müssen dort sicher sein. Die Kosteneinsparungen gibt es dann, wenn auf den alten Systemen weniger als 80 bis 90 Prozent der Ressourcen genutzt werden."
Harald Lakatha
Geschäftsführer It Solution "Der übergreifende Zugang von Gesundheitsdienstleistern zu den Gesundheitsdaten vermeidet Doppelgleisigkeiten und steigert die Behandlungseffizienz. Die Selbstbestimmung der Patienten über die eigenen Daten muss dabei aber gewahrt bleiben."
Christoph Schaffer
Professor für Mobile Computing, FH Hagenberg "Proprietäre Lösungen sind passé, weil sie zu teuer sind. Die Zukunft liegt in standardisierten Lösungen mit standardisierten Geräten, die einfach genutzt werden können, und zwar von allen Menschen, unabhängig von Alter und Affinität zur Technik. Nicht ausklammern darf man das brisante Thema Datenschutz."
Volker Schörghofer
Generaldirektor-Stellvertreter Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger "Mit einer Infrastruktur alleine habe ich noch nichts erreicht. Erst die Vernetzung von Arzt, Apotheker und Patient bringt vielfachen Nutzen und letztendlich auch die Kosteneinsparung." |
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