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Dialog-backdrop Wenn IT-Anwender auf Wolke Sieben schwebenCloud Computing: Das Internet kann zur besseren Auslastung von Hardware beitragen. Nicht jede Firma braucht ein Rechenzentrum, nicht jede Software einen Server. Cloud Computing reduziert IT-Kosten erheblich, öffnet aber Sicherheitslücken. ZitiertLarry Page, Sergey BrinEs gibt keine Installation, alle Daten sind sicher in einem Datenzentrum aufgehoben, auch wenn der Computer crasht. Sie können immer und überall abgerufen werden, wenn es einen Internet-Zugang gibt YouTube„Innerhalb von zwei Stunden hatte ich die IT-Infrastruktur meiner Firma aufgesetzt", schwärmt Gerhard Fehr, ehemaliger Marketing-Direktor eines Schweizer Finanzdienstleisters, der sich vor drei Monaten mit der Beratungsfirma FehrAdvise selbstständig gemacht hat. Er verwendet nun Google Apps, ein Office-Paket von Google, das vollständig über das Internet läuft. Das heißt: Nicht nur sein E-Mail-Programm, sondern auch seine Textverarbeitung und Tabellenkalkulationen sowie Webkonferenzen laufen auf Servern von Google. Sie werden über das Internet bedient. Die Nutzung ist kostenlos, auf welchem Kontinent seine Daten lagern, weiß er allerdings nicht. Kostenersparnis Nicht nur kleine Firmen, sondern auch große Büros, wie etwa die Stadtverwaltung von Washington, lagern mittlerweile ihre IT-Applikationen in Wolken aus. „Die Vorteile des Cloud Computing sind klar", fassen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin zusammen: „Es gibt keine Installation, alle Daten sind sicher in einem Datenzentrum aufgehoben, auch wenn der Computer crasht. Sie können immer und überall abgerufen werden, wenn es einen Internet-Zugang gibt." Mehr Komfort, mehr Effizienz Das deutsche Beratungshaus Anselm Magel Management fand heraus, dass Cloud-Computing-Zentren klassische Rechenzentren in puncto Effizienz haushoch schlagen: Bei der CPU-Auslastung um das Zweieinhalb-, bei der Stromnutzungseffizienz um das Zehn-, bei der Produktivität der Systemadministration sogar um das Sechzehnfache. Aber nicht alle Probleme wurden gelöst. Gerald Klima, Geschäftsführer von APA IT, warnt vor unliebsamen Überraschungen: „Bei der Datensicherheit halten sich viele Anbieter bedeckt. Was ist, wenn Daten verschwinden? Wie wird si- chergestellt, dass niemand zufällig auf Daten anderer zugreifen kann?" All das tut dem Trend keinen Abbruch, auf den mittlerweile auch Microsoft, EMC, Amazon, IBM, HP, Dell, SAP und eBay sowie klassische IT-Dienstleister setzen. mehr eBusiness…
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Durch Smartphones wird alles andersDas Smartphone wird so zur Steuerzentrale der Firma, die Zugang zur Kundendatenbank... eBusiness Experten-Chate-Skills: Welche Fähigkeiten sind in der Zukunft gefragt?Die Wirtschaft erneuert sich in rasender Geschwindigkeit. Was gestern noch gelehrt wurde, kann morgen schon wieder obsolet sein. Manager erzählen, wie ihre Mitarbeiter künftig agieren müssen.
Wolfgang Mayer
Country Manager, Micro Strategy "Ich vermisse bei IT-Entscheidern sehr häufig die Flexibilität, aber auch die Vision, neue Wege aufzuzeigen und diese dann auch zu gehen. Das wird aber in der Zukunft gefordert."
Christian Czaak
Herausgeber, Economy Austria "Digitale Skills sind im modernen Berufsleben notwendig. Bei Mitarbeitern finde ich menschliche Skills allerdings wichtiger. Es geht um die Identifikation mit dem Unternehmen, um soziale Kompetenz und unternehmerisches Einfühlungsvermögen. Neue Medien bieten mehr Freiraum, damit muss man umgehen."
Werner Knoblich
General Manager, EMEA RedHat "Wahltag ist bei uns immer nächstes Jahr. Dann entscheidet der Kunde, ob er unsere Services noch will oder nicht. Wir müssen also stets beweisen, dass wir unser Geld wert sind. Das verlangt technische Kompetenz, aber vor allem auch Ehrlichkeit."
Thomas Kiessling
CIO, Bwin "Das Internet hat unser Geschäftsmodell erst möglich gemacht. Die 1500 Mitarbeiter beweisen täglich E-Skills. Viele davon kann man sich nur bedingt durch Ausbildung aneignen. Wichtiger ist es, sich neuen Entwicklungen, etwa dem Trend zu User Generated Content und Medienkonvergenz, nicht zu verschließen."
Andreas Muther
Geschäftsführer SAP Österreich "Mitarbeiter müssen raus zum Kunden, das Ohr am Kunden haben und neugierig sein. Nur so ist es möglich, zusammen mit dem Kunden die optimale Lösung zu finden. Dafür braucht man vor allem soziale Fähigkeiten."
Thomas Kühlewein
DACH-Chef, VMware "IT ist sehr komplex geworden und oft nicht mehr effizient. Für Neues brauchen wir Leute, die sich in Prozesse vertiefen, dem Kunden neue Wege aufzeigen können. Und dafür ist es nicht notwendig, einen MBA zu haben. Praxis und Gespür, um Innovationen voranzutreiben, ist wichtiger."
Norbert Schöfberger
Direktor Personal Systems Group, HP Österreich "Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft erfordert die Aneignung von Medien kompetenz. Das ist gleichbedeutend mit lebensbegleitendem Lernen. Das Angebot an mobilen Endgeräten ermöglicht zudem eine immer größere Palette zielgruppenorientierter Bildungsangebote."
Wolfgang Kern
Regional Partner Manager CEE, UC4 Software "Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass fehlende „Cultural Awareness“ in der Kommunikation die Wettbewerbsfähigkeit dramatisch beeinträchtigen kann. Die besten Mitarbeiter werden neben Branchen-Know-how zunehmend über hohe soziale Kompetenz verfügen müssen."
Achim Kaspar
Country Manager Cisco Austria "Die Österreicher sind etwas bequem, wenn es um die Aneignung neuer Technologien geht. Unternehmen und ihre Mitarbeiter würden sich einfacher tun, nicht erst dann zu agieren, wenn etwas zum Zwang wird." |
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