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Dialog-backdrop Jede fünfte Firma profitiert von Xing, Facebook, TwitterExklusiv: In Google und Facebook sehen Unternehmen großes Potenzial. Doch es besteht laut WKÖ-Studie noch Nachholfbedarf bei der Nutzung dieser Internetwerkzeuge. Das Urteil zu den E-Government-Lösungen ist ernüchternd. Groß ist der Bedarf für Sicherheit und Investitionen in IT. Factse-Day 2010Matthias Lüfkens, Kommunikationsverantwortlicher des World Economic Forums (WEF) in
Davos, ist Keynotespeaker des e-Day 2010. Durch den Einsatz sozialer Netzwerke wie Youtube, MySpace, Facebook, Flickr, Wikipedia, Qik und Livestream gelang es ihm, das Interesse völlig neuer Zielgruppen zu wecken und Davos einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Lüfkens: "Jedes Unternehmen muss sich in sozialen Netzwerken präsentieren und seinen digitalen Fussabdruck vergrössern, um ein neues Publikum zu erreichen. Über soziale Netzwerke werden aus passiven Kunden, aktive Freunde, Fans und Followers. Und dazu bedarf es keinen großen Aufwand oder Personalaufstockung." Links zum ThemaInternetdienste via Internet abzurufen - im Jargon „Cloud Computing" genannt - hat viele e-Business-Anwendungen in jüngster Zeit einfacher und benutzerfreundlicher gemacht. Das Thema IT-Sicherheit gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung. 64 Prozent der österreichischen Unternehmen planen, diesem heuer dem Thema „Sicherheit" verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen - lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Befragt wurden 1000 Geschäftsführer, leitende Angestellte und selbständige Unternehmer quer durch alle Branchen. e-Business: Krise zeigt Aufholbedarf Die Bilanz der Vernetzung 73,3 Prozent der Unternehmen nutzen das Internet für den elektronischen Rechnungsaustausch. Allerdings: Es gibt bei den befragten Unternehmen Unsicherheiten, was den die Akzeptanz der elektronischen Rechnung und somit der Gleichstellung zur Papierrechnung in der EU betrifft. Noch sind nicht alle Sparpotenzial genützt: Aktive Akzente mit Nachholbedarf Neue Werkzeuge Massive Kritik an E-Government Diejenigen, die die Vorzüge des digitalen Amtsweges bereits kennen gelernt haben, nutzen Finanz Online (85,3 Prozent) und Help.gv.at für Unternehmer (42,3 Prozent) allerdings intensiv. Weniger als ein Drittel der Befragten gab an, das Rechtsinformationssystem RIS (31 Prozent) sowie das Elektronische Firmenbuch (30 Prozent) einzusetzen. Teurer digitaler Amtsschimmel mehr eBusiness…
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Meistgelesen ebc
APA launcht iPhone-App für MedienunternehmenDie APA installiert einen Show-Case für iPhone-Applikationen im App Store.... eBusiness Experten-Chate-Skills: Welche Fähigkeiten sind in der Zukunft gefragt?Die Wirtschaft erneuert sich in rasender Geschwindigkeit. Was gestern noch gelehrt wurde, kann morgen schon wieder obsolet sein. Manager erzählen, wie ihre Mitarbeiter künftig agieren müssen.
Wolfgang Mayer
Country Manager, Micro Strategy "Ich vermisse bei IT-Entscheidern sehr häufig die Flexibilität, aber auch die Vision, neue Wege aufzuzeigen und diese dann auch zu gehen. Das wird aber in der Zukunft gefordert."
Christian Czaak
Herausgeber, Economy Austria "Digitale Skills sind im modernen Berufsleben notwendig. Bei Mitarbeitern finde ich menschliche Skills allerdings wichtiger. Es geht um die Identifikation mit dem Unternehmen, um soziale Kompetenz und unternehmerisches Einfühlungsvermögen. Neue Medien bieten mehr Freiraum, damit muss man umgehen."
Werner Knoblich
General Manager, EMEA RedHat "Wahltag ist bei uns immer nächstes Jahr. Dann entscheidet der Kunde, ob er unsere Services noch will oder nicht. Wir müssen also stets beweisen, dass wir unser Geld wert sind. Das verlangt technische Kompetenz, aber vor allem auch Ehrlichkeit."
Thomas Kiessling
CIO, Bwin "Das Internet hat unser Geschäftsmodell erst möglich gemacht. Die 1500 Mitarbeiter beweisen täglich E-Skills. Viele davon kann man sich nur bedingt durch Ausbildung aneignen. Wichtiger ist es, sich neuen Entwicklungen, etwa dem Trend zu User Generated Content und Medienkonvergenz, nicht zu verschließen."
Andreas Muther
Geschäftsführer SAP Österreich "Mitarbeiter müssen raus zum Kunden, das Ohr am Kunden haben und neugierig sein. Nur so ist es möglich, zusammen mit dem Kunden die optimale Lösung zu finden. Dafür braucht man vor allem soziale Fähigkeiten."
Thomas Kühlewein
DACH-Chef, VMware "IT ist sehr komplex geworden und oft nicht mehr effizient. Für Neues brauchen wir Leute, die sich in Prozesse vertiefen, dem Kunden neue Wege aufzeigen können. Und dafür ist es nicht notwendig, einen MBA zu haben. Praxis und Gespür, um Innovationen voranzutreiben, ist wichtiger."
Norbert Schöfberger
Direktor Personal Systems Group, HP Österreich "Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft erfordert die Aneignung von Medien kompetenz. Das ist gleichbedeutend mit lebensbegleitendem Lernen. Das Angebot an mobilen Endgeräten ermöglicht zudem eine immer größere Palette zielgruppenorientierter Bildungsangebote."
Wolfgang Kern
Regional Partner Manager CEE, UC4 Software "Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass fehlende „Cultural Awareness“ in der Kommunikation die Wettbewerbsfähigkeit dramatisch beeinträchtigen kann. Die besten Mitarbeiter werden neben Branchen-Know-how zunehmend über hohe soziale Kompetenz verfügen müssen."
Achim Kaspar
Country Manager Cisco Austria "Die Österreicher sind etwas bequem, wenn es um die Aneignung neuer Technologien geht. Unternehmen und ihre Mitarbeiter würden sich einfacher tun, nicht erst dann zu agieren, wenn etwas zum Zwang wird." |