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EU untersucht die E-Book-Anbieter und Apple

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von Thomas Jäkle | 06.12.2011 | 18:35

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EU untersucht die E-Book-Anbieter und Apple

Kartellprüfungen gegen fünf renomierte Großverlage und Apple im Zusammenhang mit der Vermarktung beim iPad wurden eingeleitet.

dpa/VENNENBERND

Die Akte iPad - (re.): Die ermittelt wegen Kartellverstößen von Großerverlagen in Abstimmung mit Apple - Sammsung ist dieses Mal nicht betroffen

Brüssel. Kaum sind die E-Book im Markt, schon hagelt die ersten Prozesse. Und zwar gegen die Größen der internationalen Verlagshäuser, die gegen geltendes Kartellrecht verstoßen haben sollen. Die EU-Kommission hat am Dienstag mitgeteilt gegen Apple und fünf Großverlage im Zusammenhang des Verkäufs von "E-Books" zu ermitteln.das iPad wurde dabei namentlich nicht genannt.

Dabei soll geprüft werden, ob die internationalen Verlage gegen die kartellrechtlichen Vorschriften der EU verstoßen. Die Einleitung eines Kartellverfahrens bedeutet, dass die Kommission den Fall vorrangig behandelt, teilt die EU-Kommission am Dienstag mit. Die Kommission will neben einem abgestimmten Verhalten auch die Art und Konditionen der Handelsvertreterverträge unter die Lupe nehmen, die die fünf Verlage mit Einzelhändlern für den Absatz von E-Büchern geschlossen haben.

Fünf Top-Verlage im Visier der EU

Betroffen sind die Verlagshäuser Hachette Livre (Lagardère Publishing, Frankreich), Harper Collins (News Corp., USA), Simon & Schuster (CBS Corp., USA), Penguin (Pearson Group, Vereinigtes Königreich) und Georg von Holzbrinck (zu der deutschen Verlagsgruppe gehört unter anderem Macmillan).

Die Kommission hat Bedenken, dass diese Verhaltensweisen gegen die Kartellvorschriften der EU verstoßen könnten, wonach Kartelle und wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen verboten sind (Artikel 101 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union - AEUV).

Dauer des Verfahrens ist offen

Die Dauer einer kartellrechtlichen Untersuchung, so die Kommission, hängt davon ab, wie komplex der jeweilige Fall ist und inwieweit die beteiligten Unternehmen mit der Kommission zusammenarbeiten und von ihren Verteidigungsrechten Gebrauch machen.

 

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1 Kommentar

E-book

Von Gast: Gast: hahaha am 06.12.2011 um 19:23

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