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Dialog-backdrop Facebook baut seine Werbemacht ausOnline-Werbung. Kurz vor dem erwarteten Börsengang präsentiert sich Facebook in Bestform. Am US-Markt konnte das Unternehmen 2011 demnach rund 28 Prozent aller grafischen Anzeigen abschöpfen. Nach Daten des Marktforschers ComScore sind die überlebenswichtigen Werbeeinnahmen im vergangenen Jahr kräftig gesprudelt. Facebook hat demnach seinen Anteil an den grafischen Anzeigen im US-Markt von 21 auf 28 Prozent erhöht. Der nächstgrößere Anbieter Yahoo stagnierte dagegen bei rund 11 Prozent; Microsoft und Google dümpelten bei unter 5 Prozent. Neuer Börsegigant US-Medien gehen davon aus, dass Facebook dann mit 75 bis 100 Mrd. Dollar bewertet wird (bis zu 75,9 Mrd. Euro). Damit würde der Senkrechtstarter vom Firmenwert her in einer Liga mit dem Autokonzern VW oder dem Industriemulti Siemens spielen. In einem ersten Schritt könnten Aktien im Wert von 10 Mrd. Dollar an Investoren verkauft werden. Das von Mark Zuckerberg gegründete Unternehmen würde damit einen der größten Börsengänge aller Zeiten hinlegen. (APA/dpa) mehr eBusiness…
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Nächste Milliardenübernahme von SAP in den USAExpansion. Der deutsche Softwarekonzern baut sein Geschäft mit Cloud-Computing durch... Ähnliche ArtikeleBusiness Experten-Chate-Skills: Welche Fähigkeiten sind in der Zukunft gefragt?Die Wirtschaft erneuert sich in rasender Geschwindigkeit. Was gestern noch gelehrt wurde, kann morgen schon wieder obsolet sein. Manager erzählen, wie ihre Mitarbeiter künftig agieren müssen.
Wolfgang Mayer
Country Manager, Micro Strategy "Ich vermisse bei IT-Entscheidern sehr häufig die Flexibilität, aber auch die Vision, neue Wege aufzuzeigen und diese dann auch zu gehen. Das wird aber in der Zukunft gefordert."
Christian Czaak
Herausgeber, Economy Austria "Digitale Skills sind im modernen Berufsleben notwendig. Bei Mitarbeitern finde ich menschliche Skills allerdings wichtiger. Es geht um die Identifikation mit dem Unternehmen, um soziale Kompetenz und unternehmerisches Einfühlungsvermögen. Neue Medien bieten mehr Freiraum, damit muss man umgehen."
Werner Knoblich
General Manager, EMEA RedHat "Wahltag ist bei uns immer nächstes Jahr. Dann entscheidet der Kunde, ob er unsere Services noch will oder nicht. Wir müssen also stets beweisen, dass wir unser Geld wert sind. Das verlangt technische Kompetenz, aber vor allem auch Ehrlichkeit."
Thomas Kiessling
CIO, Bwin "Das Internet hat unser Geschäftsmodell erst möglich gemacht. Die 1500 Mitarbeiter beweisen täglich E-Skills. Viele davon kann man sich nur bedingt durch Ausbildung aneignen. Wichtiger ist es, sich neuen Entwicklungen, etwa dem Trend zu User Generated Content und Medienkonvergenz, nicht zu verschließen."
Andreas Muther
Geschäftsführer SAP Österreich "Mitarbeiter müssen raus zum Kunden, das Ohr am Kunden haben und neugierig sein. Nur so ist es möglich, zusammen mit dem Kunden die optimale Lösung zu finden. Dafür braucht man vor allem soziale Fähigkeiten."
Thomas Kühlewein
DACH-Chef, VMware "IT ist sehr komplex geworden und oft nicht mehr effizient. Für Neues brauchen wir Leute, die sich in Prozesse vertiefen, dem Kunden neue Wege aufzeigen können. Und dafür ist es nicht notwendig, einen MBA zu haben. Praxis und Gespür, um Innovationen voranzutreiben, ist wichtiger."
Norbert Schöfberger
Direktor Personal Systems Group, HP Österreich "Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft erfordert die Aneignung von Medien kompetenz. Das ist gleichbedeutend mit lebensbegleitendem Lernen. Das Angebot an mobilen Endgeräten ermöglicht zudem eine immer größere Palette zielgruppenorientierter Bildungsangebote."
Wolfgang Kern
Regional Partner Manager CEE, UC4 Software "Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass fehlende „Cultural Awareness“ in der Kommunikation die Wettbewerbsfähigkeit dramatisch beeinträchtigen kann. Die besten Mitarbeiter werden neben Branchen-Know-how zunehmend über hohe soziale Kompetenz verfügen müssen."
Achim Kaspar
Country Manager Cisco Austria "Die Österreicher sind etwas bequem, wenn es um die Aneignung neuer Technologien geht. Unternehmen und ihre Mitarbeiter würden sich einfacher tun, nicht erst dann zu agieren, wenn etwas zum Zwang wird." |
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