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Goldbach begeistert sich für Videospiele

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von Robert Prazak | 16.01.2012 | 03:32

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Goldbach begeistert sich für Videospiele

Computerspiele. Die Industrie spricht vermehrt Frauen an und entdeckt die Werbung.

EA

Gamer sind eine schwer erreichbare Zielgruppe - Werbung in Videospielen ist die Lösung.

Tipps

Beim In-Game-Advertising ist vor allem Branding sinnvoll; interaktive Elemente sind jedenfalls ausschließlich in Onlinespielen eine Möglichkeit. Generell sollten bei Games weniger Text-als vielmehr Grafikelemente eingesetzt werden. Wer in Games wirbt, sollte sich mit der Materie auskennen, um die Vorlieben der Zielgruppe beurteilen zu können.

Videospiele haben ihr Image als Zeitvertreib für junge Burschen, die einsam in ihren Zimmern sitzen und stundenlang obskure Games zocken, längst abgelegt -der durchschnittliche Gamer ist 35 Jahre alt; der Anteil der Frauen liegt bereits bei knapp 40 Prozent und steigt weiter. Kein Wunder, dass die Videospielindustrie längst die Konkurrenz von Film und Musik überholt hat. Schon 2010 wurden mit Games weltweit rund 56 Milliarden $umgesetzt, heuer wird wohl die 70-Milliarden -Grenze fallen. Dazu kommen die steigende Popularität von Spielen auf Mobilgeräten -allen voran iPad, iPhone und Android-Smartphones -sowie die sogenannten Browsergames.

Schwer erreichbar

All das sind Gründe für Maurizio Berlini, Managing Director des Werbevermarkters Goldbach Austria, sich nun dem Thema InGame-Advertising zu widmen. Darunter versteht man Werbung in Videospielen; Berlini bietet nun entsprechende Serviceleistungen in Österreich an. Sein Argument: "Gamer sind eine hochinteressante Zielgruppe, die über andere Kanäle auch nur schwer zu erreichen sind." Sie sind Studien zufolge tatsächlich beispielsweise weniger oft vor dem TV anzutreffen als Nichtspieler. "Zudem können sich werbende Firmen einer extrem hohen Aufmerksamkeit sicher sein", ergänzt Berlini -wer spielt, surft eben weder gleichzeitig am iPad, noch schaltet er auf einen anderen Kanal oder liest die Zeitung. Werbung innerhalb von Spielen werde von den Gamern auch akzeptiert-sofern diese professionell gemacht wurde und sich gut in das jeweilige Spiel integriert. "Im Gegenteil: So manche Werbung erhöht ja sogar die Realitätsnähe eines Spiels", sagt Berlini.

Interessant sollen für Unternehmen auch Möglichkeiten wie sogenanntes Geo-Targeting sein, bei dem dann zur Region passende Werbeinhalte eingeblendet werden. Goldbach Austria -die Gaming-Offensive ist laut Berlini eine "rein nationale Entscheidung" -bietet Werbung unter anderem für Rennspiele, Sportspiele sowie Actiongames an. Neben diesen PCund Konsolenspielen ist auch Werbung in Online-und Mobile-Spiele möglich; dort werden auch Gelegenheitsspieler erreicht. 

 

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