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Google hat nächste Patent-Klage am Hals

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19.12.2011 | 11:22

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Google hat nächste Patent-Klage am Hals

Viel Feind, viel Ehr': Nach Apple, Microsoft und Oracle reiht sich mit der British Telecom ein weiteres Schwergewicht in die Klageliste gegen Google ein. Und die Briten könnten bei sechs grundlegenden Technik-Patent-Verstößen Google bei einem Erfolg der Klagen Milliarden kosten.

EPA

British Telecom fährt scheres geschütz gegen Google auf

Google hat eine weitere Patentklage am Hals: Jetzt wirft der britische Telekom-Riese BT dem Internet-Konzern die Verletzung von sechs Patenten vor. Im Gegensatz zu diversen anderen Klagen, bei denen es vor allem um das Smartphone-Betriebssystem Android geht, holt BT weiter aus und hat alle möglichen Google-Angebote im Visier. Darunter sind unter anderem der Kartendienst Google Maps, Google Music, Google Books und auch das neue Online-Netzwerk Google+.

BT - früher bekannt als British Telecom - fordert eine Entschädigung, die nach Einschätzung des deutschen Patentexperten Florian Müller in die Milliarden gehen könnte. Der britische Konzern verlangt in der bereits am Donnerstag im US-Staat Delaware eingereichten Klage einen Geschworenen-Prozess. Google ist bereits mit Patentklagen unter anderem von Apple, Microsoft und Oracle konfrontiert.

Bei den sechs Patenten handelt es sich vor allem um grundsätzliche Ideen hinter technischen Verfahren - was auch erklärt, warum manche aus BT-Sicht gleich eine Hand voll Google-Dienste betreffen. So geht es bei einem der Patente darum, dass bei einem Kartendienst neben Grunddaten wie dem Straßenverlauf auch aktuelle Informationen dynamisch eingeblendet werden. Ein anderes regelt, welche Daten je nach Netzqualität zum Download bereitgestellt werden.

Die Klage verstärkt weiter den Druck vor allem auf das Google-Betriebssystem Android. Es ist die populärste Smartphone-Plattform der Welt, jeden Tag werden aktuell laut Google 500.000 Geräte aktiviert. Google vermarktet Android als offenes und kostenloses Betriebssystem, eventuelle Lizenzzahlungen könnten es etwas weniger attraktiv für die Handy-Hersteller machen.

(APA/dpa)

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