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Dialog-backdrop Intelligenz trifft EffizienzDas ist der Widerspruch im IT-Business: Die Nachfrage nach Rechenkapazität steigt unaufhörlich - doch gleichzeitig werden IT-Budgets zunehmend als Mittel zur Kostensenkung betrachtet. FactsZur PersonDer 42-Jährige ist Direktor der Server & Technology Group von IBM Österreich. Davor leitete er das PC-Geschäft von IBM.
In den letzten Jahren ist die Menge digitaler Daten jährlich um über 60 Prozent gewachsen. Auch das Volumen der zu verwaltenden virtuellen Bilder nahm pro Jahr um mehr als 40 Prozent und die Verbreitung von Cloud Computing um über 30 Prozent zu. Zugleich schrumpften die weltweiten IT-Budgets durchschnittlich um 1,3 Prozent. Smarter Computing. Um diesen "IT-Widerspruch" aufzulösen, schlage ich einen neuen Ansatz vor, den ich als "Smarter Computing" bezeichnen will. Beim Smarter Computing geht es um eine effiziente und innovative IT. Eine effiziente IT ermöglicht mehr Daten, mehr Workloads und mehr Leistung pro investierten Geldbetrag - in Bezug auf Arbeit, Fläche, Energie und Technologie. Eine innovative IT verwandelt Informationen mit Hilfe neuer Technologien in intelligente Services, welche die Erschließung neuer Umsatzmöglichkeiten und Geschäftsmodelle ermöglichen. Große Potenziale. Innovative Unternehmen tragen dazu bei, unsere Welt zu verändern und intelligenter zu machen. Ökosysteme ganzer Industriezweige werden dabei instrumentiert und miteinander stärker verbunden. Diese Interkonnektivität eröffnet immense Potenziale für die Schaffung neuer Geschäftsmodelle, da Informationen in neue Produkte, bestehende und zukünftige Prozesse und in die IT-Systeme einfließen können. Virtuelle Zentren. Das Rechenzentrum der Zukunft wird kein realer, sondern ein virtueller Ort sein. Ein Ort, wo die digitalen Ressourcen und Geschäftsprozesse eines Unternehmens integriert und automatisiert werden; von der Überwachung der Server, Speicher und PCs bis zur Verwaltung mobiler Endgeräte, Fahrzeugflotten und Sicherheitssysteme in Gebäuden. mehr eBusiness…
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Nächste Milliardenübernahme von SAP in den USAExpansion. Der deutsche Softwarekonzern baut sein Geschäft mit Cloud-Computing durch... Ähnliche ArtikeleBusiness Experten-Chate-Skills: Welche Fähigkeiten sind in der Zukunft gefragt?Die Wirtschaft erneuert sich in rasender Geschwindigkeit. Was gestern noch gelehrt wurde, kann morgen schon wieder obsolet sein. Manager erzählen, wie ihre Mitarbeiter künftig agieren müssen.
Wolfgang Mayer
Country Manager, Micro Strategy "Ich vermisse bei IT-Entscheidern sehr häufig die Flexibilität, aber auch die Vision, neue Wege aufzuzeigen und diese dann auch zu gehen. Das wird aber in der Zukunft gefordert."
Christian Czaak
Herausgeber, Economy Austria "Digitale Skills sind im modernen Berufsleben notwendig. Bei Mitarbeitern finde ich menschliche Skills allerdings wichtiger. Es geht um die Identifikation mit dem Unternehmen, um soziale Kompetenz und unternehmerisches Einfühlungsvermögen. Neue Medien bieten mehr Freiraum, damit muss man umgehen."
Werner Knoblich
General Manager, EMEA RedHat "Wahltag ist bei uns immer nächstes Jahr. Dann entscheidet der Kunde, ob er unsere Services noch will oder nicht. Wir müssen also stets beweisen, dass wir unser Geld wert sind. Das verlangt technische Kompetenz, aber vor allem auch Ehrlichkeit."
Thomas Kiessling
CIO, Bwin "Das Internet hat unser Geschäftsmodell erst möglich gemacht. Die 1500 Mitarbeiter beweisen täglich E-Skills. Viele davon kann man sich nur bedingt durch Ausbildung aneignen. Wichtiger ist es, sich neuen Entwicklungen, etwa dem Trend zu User Generated Content und Medienkonvergenz, nicht zu verschließen."
Andreas Muther
Geschäftsführer SAP Österreich "Mitarbeiter müssen raus zum Kunden, das Ohr am Kunden haben und neugierig sein. Nur so ist es möglich, zusammen mit dem Kunden die optimale Lösung zu finden. Dafür braucht man vor allem soziale Fähigkeiten."
Thomas Kühlewein
DACH-Chef, VMware "IT ist sehr komplex geworden und oft nicht mehr effizient. Für Neues brauchen wir Leute, die sich in Prozesse vertiefen, dem Kunden neue Wege aufzeigen können. Und dafür ist es nicht notwendig, einen MBA zu haben. Praxis und Gespür, um Innovationen voranzutreiben, ist wichtiger."
Norbert Schöfberger
Direktor Personal Systems Group, HP Österreich "Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft erfordert die Aneignung von Medien kompetenz. Das ist gleichbedeutend mit lebensbegleitendem Lernen. Das Angebot an mobilen Endgeräten ermöglicht zudem eine immer größere Palette zielgruppenorientierter Bildungsangebote."
Wolfgang Kern
Regional Partner Manager CEE, UC4 Software "Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass fehlende „Cultural Awareness“ in der Kommunikation die Wettbewerbsfähigkeit dramatisch beeinträchtigen kann. Die besten Mitarbeiter werden neben Branchen-Know-how zunehmend über hohe soziale Kompetenz verfügen müssen."
Achim Kaspar
Country Manager Cisco Austria "Die Österreicher sind etwas bequem, wenn es um die Aneignung neuer Technologien geht. Unternehmen und ihre Mitarbeiter würden sich einfacher tun, nicht erst dann zu agieren, wenn etwas zum Zwang wird." |
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