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Dialog-backdrop Japaner wollen Samsung und US-Chipkonzernen Konkurrenz machenDer japanische Chip-Hersteller Elpida Memory will Branchenprimus Samsung Electronics mit einem weltumspannenden Konzern die Stirn bieten. Gespräche mit potenziellen Übernahmekandidaten und Geldgebern lassen die Aktie auf Erholungskurs gehen. Dafür planen die Japaner Medienberichten zufolge eine Fusion mit dem US-Konkurrenten Micron Technology und Nanya Technology aus Taiwan. Die drei Unternehmen wollten einander schon bald Einblick in die Geschäftsbücher geben, berichtete die Zeitung "Yomiuri" am Dienstag. Elpida erklärte, der Konzern äußere sich nicht zu Spekulationen. Ein Teil des Berichts sei aber falsch, sagte ein Sprecher. Wie mit der Situation vertraute Personen Reuters sagten, reiste Elpidas Präsident Yukio Sakamoto vergangene Woche kurzfristig in die USA. Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Jiji will Sakamoto am Mittwoch und Donnerstag Kreditgeber treffen, um über den Stand der Verhandlungen mit Micron zu berichten und sich ihre weitere Unterstützung zu sichern. Seit Tagen halten sich Gerüchte über einen möglichen Zusammenschluss mit dem US-Rivalen. Der dadurch erreichte Marktanteil von mehr als 20 Prozent bei DRAM-Chips würde die Position von Elpida hinter dem koreanischen Branchenführer Samsung Electronics deutlich stärken, hieß es. Micron arbeitet bereits mit der taiwanischen Firma Nanya bei neuen Technologien für Speicherchips zusammen. Elpida macht der starke Yen zu schaffen sowie sinkende Preise bei DRAM-Chips. Da die Kunden immer häufiger zu Tablet-PCs greifen, geht die Nachfrage nach Speicherchips für Computer zurück. In Medien hieß es zuletzt, Elpida habe neben Micron und Nanya auch den heimischen Rivalen Toshiba im Visier. Pro und Contra Elpida-Aktien stiegen am Dienstag über 4,5 Prozent und gewannen damit seit dem Absturz auf ein Allzeittief vor zwei Wochen wieder fast 25 Prozent hinzu. Der Konzern arbeitet nach eigenen Angaben derzeit daran, Schulden zu refinanzieren und über Vorauszahlungen von Kunden Geld einzusammeln. Im Frühjahr stehen Unternehmensanleihen und Kredite in Höhe von 92 Milliarden Yen (915 Millionen Euro) zur Ablösung an. (Reuters/ekh) mehr eBusiness…
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