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Dialog-backdrop Jobkahlschlag bei Nokia Siemens NetworksTelekommunikation. In Deutschland fallen 2.900 Stellen weg, in Finnland 1.200, weltweit 17.000. Die Deutschlandzentrale wird geschlossen. München. Der krisengeschüttelte Netzwerkbauer Nokia Siemens Networks (NSN) streicht in Deutschland ein Drittel seiner Arbeitsplätze. Bis Ende des Jahres müssten 2.900 Mitarbeiter gehen, teilte die Gemeinschaftsfirma von Siemens und Nokia am Dienstag mit. Zudem schließt das Gemeinschaftsunternehmen sein bisheriges Landeshauptquartier in München und verlagert 1.600 Stellen. In Deutschland werde das Geschäft künftig an den fünf Standorten Berlin, Bonn, Bruchsal, Düsseldorf und Ulm gebündelt, teilte NSN am Dienstag mit. Alle anderen Standorte müssen zusperren. In München beschäftigt NSN bisher 3.600 Mitarbeiter. Auch NSN-Finanzvorstand Marco Schröter muss umziehen, er hatte sein Büro bisher in der bayerischen Landeshauptstadt. 17.000 Stellen gestrichen Derzeit beschäftigt NSN nach eigenen Angaben rund 9.100 Mitarbeiter in Deutschland. Weltweit will der verlustträchtige Telekommunikationsausrüster 17.000 Arbeitsplätze und damit ein Viertel der Jobs streichen, um sich zu sanieren. Kürzungen verteidigt Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr eBusiness…
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Nächste Milliardenübernahme von SAP in den USAExpansion. Der deutsche Softwarekonzern baut sein Geschäft mit Cloud-Computing durch... Ähnliche ArtikeleBusiness Experten-Chate-Skills: Welche Fähigkeiten sind in der Zukunft gefragt?Die Wirtschaft erneuert sich in rasender Geschwindigkeit. Was gestern noch gelehrt wurde, kann morgen schon wieder obsolet sein. Manager erzählen, wie ihre Mitarbeiter künftig agieren müssen.
Wolfgang Mayer
Country Manager, Micro Strategy "Ich vermisse bei IT-Entscheidern sehr häufig die Flexibilität, aber auch die Vision, neue Wege aufzuzeigen und diese dann auch zu gehen. Das wird aber in der Zukunft gefordert."
Christian Czaak
Herausgeber, Economy Austria "Digitale Skills sind im modernen Berufsleben notwendig. Bei Mitarbeitern finde ich menschliche Skills allerdings wichtiger. Es geht um die Identifikation mit dem Unternehmen, um soziale Kompetenz und unternehmerisches Einfühlungsvermögen. Neue Medien bieten mehr Freiraum, damit muss man umgehen."
Werner Knoblich
General Manager, EMEA RedHat "Wahltag ist bei uns immer nächstes Jahr. Dann entscheidet der Kunde, ob er unsere Services noch will oder nicht. Wir müssen also stets beweisen, dass wir unser Geld wert sind. Das verlangt technische Kompetenz, aber vor allem auch Ehrlichkeit."
Thomas Kiessling
CIO, Bwin "Das Internet hat unser Geschäftsmodell erst möglich gemacht. Die 1500 Mitarbeiter beweisen täglich E-Skills. Viele davon kann man sich nur bedingt durch Ausbildung aneignen. Wichtiger ist es, sich neuen Entwicklungen, etwa dem Trend zu User Generated Content und Medienkonvergenz, nicht zu verschließen."
Andreas Muther
Geschäftsführer SAP Österreich "Mitarbeiter müssen raus zum Kunden, das Ohr am Kunden haben und neugierig sein. Nur so ist es möglich, zusammen mit dem Kunden die optimale Lösung zu finden. Dafür braucht man vor allem soziale Fähigkeiten."
Thomas Kühlewein
DACH-Chef, VMware "IT ist sehr komplex geworden und oft nicht mehr effizient. Für Neues brauchen wir Leute, die sich in Prozesse vertiefen, dem Kunden neue Wege aufzeigen können. Und dafür ist es nicht notwendig, einen MBA zu haben. Praxis und Gespür, um Innovationen voranzutreiben, ist wichtiger."
Norbert Schöfberger
Direktor Personal Systems Group, HP Österreich "Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft erfordert die Aneignung von Medien kompetenz. Das ist gleichbedeutend mit lebensbegleitendem Lernen. Das Angebot an mobilen Endgeräten ermöglicht zudem eine immer größere Palette zielgruppenorientierter Bildungsangebote."
Wolfgang Kern
Regional Partner Manager CEE, UC4 Software "Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass fehlende „Cultural Awareness“ in der Kommunikation die Wettbewerbsfähigkeit dramatisch beeinträchtigen kann. Die besten Mitarbeiter werden neben Branchen-Know-how zunehmend über hohe soziale Kompetenz verfügen müssen."
Achim Kaspar
Country Manager Cisco Austria "Die Österreicher sind etwas bequem, wenn es um die Aneignung neuer Technologien geht. Unternehmen und ihre Mitarbeiter würden sich einfacher tun, nicht erst dann zu agieren, wenn etwas zum Zwang wird." |
1 Kommentar
Das Problem von NSN ist ein Managementsfehler
Das Problem von NSN ist ein Managementsfehler und nicht ein Belegschaftsproblem. Vor der Joint-Venture standen Siemens-COM und Nokia Netsparte gemäß der Verkaufssumme auf dem Platz 2. Siemens-COM machte zwar vor der Joint-Venture Verluste, konnte aber immer den Umsatz behaupten. So war auch Nokia Netsparte. Nach der Joint-Venture rutscht der Verkauf dramatisch zu Gunsten von Huawei. Die Produktspolitik war katastrophal, die kleinere Nokia Mannschaft kann die größere Siemens-Mannschaft nicht wirklich managern -ein 'cross-cultural problem'. Es ist ein de facto Übernahme durch Nokia. Die erhoffte Synergie ist nicht aufgetreten, aber die Verluste ausgeweitert. Die Rückkehrtticket für die Ex-Siemensianers sind verjährt. Ein möglicher Arbeitskonflikt mit IG-Metall is nicht ausgeschlossen. Notfall schießt Siemens wieder ein paar Hunderte Millionen nach. Mittlereweile Siemens ist nicht mehr was er einmal war, nämlich ein Symbol der deutschen Inginieur-kunst, sondern hire & fire company.
Von Gast: Gast: ASVG-Sklave am 01.02.2012 um 11:06
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