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Quantenphysik soll beim Cloud Computing helfen

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von Agenturen, Robert Prazak | 27.01.2012 | 12:53

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Quantenphysik soll beim Cloud Computing helfen

Cloud Computing. Ein Forscherteam rund um Philip Walther und Anton Zeilinger will einen sicheren Quantencomputer konstruieren.

APA

Hilft nun auch bei Cloud Computing: Anton Zeilinger

Die Quantenphysik soll das Cloud Computing sicherer machen -das wollen zumindest Wiener Experimentalphysiker erreichen. Vor Kurzem haben sie in der Wissenschaftszeitschrift "Science" Daten zu einem diesbezüglichen Experiment veröffentlicht. Demnach ist es Wissenschaftlern rund um Philip Walther und Anton Zeilinger gelungen, einen Quantencomputer zu konstruieren, bei dem alle Berechnungen und deren Ergebnisse diesem Computer selbst verborgen bleiben.

Kurz zur Erklärung: Mit Quantencomputern können Phänomene der Quantenwelt für schnelles Rechnen genutzt werden -dabei dienen Quantenzustände als kleinste Einheit, sogenannte Quantenbits. Ein solcher Quantenzustand kann unendlich viele verschiedene Schwebezustände zwischen zwei Möglichkeiten einnehmen, daher könnte man bestimmte Probleme schneller lösen als mit einem herkömmlichen Computer.

Was das fürs Cloud Computing bedeutet? Berechnungen am Quantencomputer seien aufgrund von Quanteneffekten "absolut sicher", heißt es seitens der Wissenschaftler der Uni Wien und der Akademie der Wissenschaften, die die Forschungsarbeit gemeinsam mit Kollegen aus Schottland, Kanada und Singapur durchgeführt haben. Vereinfacht gesagt kennt der Quantencomputer nicht den Zustand, in dem der Nutzer die Quantenbits präpariert hat, daher könne dieser Computer zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse ziehen, welche Rechnung er gerade durchführt.

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