Donnerstag, 23. Februar 2012 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

"So, als würde man seine Geschäftsauslage nicht herrichten"

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

26.05.2011 | 00:35

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

"So, als würde man seine Geschäftsauslage nicht herrichten"

Mathias Kimpl von der Agentur PXP ist überzeugt, dass Positionsdaten von Kunden ein großes Marketing-und Geschäftspotenzial bergen.

WB / Mayr

Mathias Kimpl, Kundenberater bei PXP

"Wenn man seine Daten in sozialen Netzwerken und in lokalen Diensten wie Foursquare nicht gut betreut, dann ist das so, als würde man seine Geschäftsauslage nicht herrichten", meint Mathias Kimpl, Technologie-und Web 2.0-Berater bei der Agentur PXP. Er ist fix davon überzeugt, dass die Erfassung der Positionsdaten von Kunden ein großes Marketing-und Geschäftspotenzial birgt; besonders, wenn es darum geht, Kunden zu aktivieren oder diese zu binden. "Der durchschnittliche Österreicher hat fünf Kundenkarten in der Tasche. Wären seine Daten erfasst und wäre er bereit, seine Positionsdaten offenzulegen, dann könnte er kontaktiert werden, sobald er in die Nähe eines Shops kommt", so Kimpl. Auf internationaler Ebene sei festzustellen, dass sich die großen Anbieter mit entsprechenden Services bereits in Stellung bringen würden. So habe Facebook die Applikation Places gelauncht und Google und Groupon würden an ähnlichen Dienste arbeiten. Auch Microsoft starte mit Bing Versuche, mobile Suchabfragen mit Gutscheinangeboten jener Shops, die in der Umgebung der Suchenden liegen, anzureichern. PXP startete diesen Winter einen Versuch in der Wintersportregion Sölden. Dort wurden Kabinen der Seilbahn und mehrere Werbeflächen im Skigebiet mit Sujets für die Kampagne "Rehgehege" bestückt. Es ging um Kontakte zum anderen Geschlecht, die über SMS und das mobile Einloggen auf der Plattform Foursquare hergestellt werden konnten. Zu gewinnen gab es neben neuen Beziehungen auch Getränke in den teilnehmenden Hütten.

"Wir stießen auf eine Reihe von Schwierigkeiten", gesteht Kimpl. Nicht alle, die auf der Piste sind, haben ihr Handy dabei, oft schalten Touristen das Datenroaming ab, nur wenige sind User der Plattform Foursquare."

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

mehr eBusiness…

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien 

  • dpa
    IPO

    Die größten IT IPOs

    CES 2012

    Die Neuheiten der Tech-Branche

  • EPA
    Steve Jobs

    Das Leben des IT-Visionärs

    dpa
    Apple iPhone

    Die Telefon-Revolution

Ähnliche Artikel

eBusiness Experten-Chat

e-Skills: Welche Fähigkeiten sind in der Zukunft gefragt?

Die Wirtschaft erneuert sich in rasender Geschwindigkeit. Was gestern noch gelehrt wurde, kann morgen schon wieder obsolet sein. Manager erzählen, wie ihre Mitarbeiter künftig agieren müssen.

Wolfgang Mayer
Country Manager, Micro Strategy

"Ich vermisse bei IT-Entscheidern sehr häufig die Flexibilität, aber auch die Vision, neue Wege aufzuzeigen und diese dann auch zu gehen. Das wird aber in der Zukunft gefordert."
Christian Czaak
Herausgeber, Economy Austria

"Digitale Skills sind im modernen Berufsleben notwendig. Bei Mitarbeitern finde ich menschliche Skills allerdings wichtiger. Es geht um die Identifikation mit dem Unternehmen, um soziale Kompetenz und unternehmerisches Einfühlungsvermögen. Neue Medien bieten mehr Freiraum, damit muss man umgehen."
Werner Knoblich
General Manager, EMEA RedHat

"Wahltag ist bei uns immer nächstes Jahr. Dann entscheidet der Kunde, ob er unsere Services noch will oder nicht. Wir müssen also stets beweisen, dass wir unser Geld wert sind. Das verlangt technische Kompetenz, aber vor allem auch Ehrlichkeit."
Thomas Kiessling
CIO, Bwin

"Das Internet hat unser Geschäftsmodell erst möglich gemacht. Die 1500 Mitarbeiter beweisen täglich E-Skills. Viele davon kann man sich nur bedingt durch Ausbildung aneignen. Wichtiger ist es, sich neuen Entwicklungen, etwa dem Trend zu User Generated Content und Medienkonvergenz, nicht zu verschließen."
Andreas Muther
Geschäftsführer SAP Österreich

"Mitarbeiter müssen raus zum Kunden, das Ohr am Kunden haben und neugierig sein. Nur so ist es möglich, zusammen mit dem Kunden die optimale Lösung zu finden. Dafür braucht man vor allem soziale Fähigkeiten."
Thomas Kühlewein
DACH-Chef, VMware

"IT ist sehr komplex geworden und oft nicht mehr effizient. Für Neues brauchen wir Leute, die sich in Prozesse vertiefen, dem Kunden neue Wege aufzeigen können. Und dafür ist es nicht notwendig, einen MBA zu haben. Praxis und Gespür, um Innovationen voranzutreiben, ist wichtiger."
Norbert Schöfberger
Direktor Personal Systems Group, HP Österreich

"Leben und Arbeiten in der Informationsgesellschaft erfordert die Aneignung von Medien kompetenz. Das ist gleichbedeutend mit lebensbegleitendem Lernen. Das Angebot an mobilen Endgeräten ermöglicht zudem eine immer größere Palette zielgruppenorientierter Bildungsangebote."
Wolfgang Kern
Regional Partner Manager CEE, UC4 Software

"Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass fehlende „Cultural Awareness“ in der Kommunikation die Wettbewerbsfähigkeit dramatisch beeinträchtigen kann. Die besten Mitarbeiter werden neben Branchen-Know-how zunehmend über hohe soziale Kompetenz verfügen müssen."
Achim Kaspar
Country Manager Cisco Austria

"Die Österreicher sind etwas bequem, wenn es um die Aneignung neuer Technologien geht. Unternehmen und ihre Mitarbeiter würden sich einfacher tun, nicht erst dann zu agieren, wenn etwas zum Zwang wird."