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Dialog-backdrop Texas Instruments setzt nach Gewinneinbruch auf 2012Im Dezember habe die Nachfrage entgegen den Erwartungen wieder angezogen, teilte der US-Konzern mit. Die Entwicklung der Branche ist allerdings weiter mit zahlreichen Unbekannten behaftet. Chipbranche. Der Chiphersteller Texas Instruments gewinnt trotz jüngster Rückschläge an Zuversicht. Kunden hätten begonnen, ihre Lagerbestände aufzufüllen. Diese Entwicklung habe auch im Januar angehalten. Trotz der positiven Zeichen nach der Gewinnwarnung Anfang Dezember verzeichnete der Infineon-Rivale im vierten Quartal einen drastischen Einbruch. Der Überschuss gab auf 298 Millionen Dollar von 942 Millionen Dollar im Vorjahr nach. Fürs laufende erste Quartal rechnet der in Dallas ansässige Konzern mit verhaltenen Ergebnissen. Branche verunsichert Mitte vergangenen Jahres war die Chipbranche weltweit ins Schlingern geraten. Kunden, die von der Unterhaltungsbranche bis zu diversen Industriesparten reichen, bauten aus Sorge um eine weltweite Rezession eher ihre Lagerbestände ab als dass sie neue Bestellungen aufgaben. Die schlimmsten Befürchtungen erfüllten sich bei TI jedoch nicht. Der Umsatz fiel im vierten Quartal um drei Prozent auf 3,42 Milliarden Dollar, lag damit allerdings deutlich über den Erwartungen von Analysten. "Wir rechnen zwar nicht mit tollen Wachstumszahlen, steuern aber auch nicht auf einen Abgrund zu", sagte Analyst Cody Acree. Zuletzt hatte auch Branchenprimus Intel einen Aufwärtstrend ausgemacht und im Rennen um mehr Marktanteile auf dem Smartphone- und Tabletgeschäft eine umfangreiche Investitionstour angekündigt. Am Dienstagabend nach US-Börsenschluss geben Apple und Yahoo einen weiteren Einblick in den Zustand der Technologiebranche. Finanzchef Kevin March kündigte an, neue Mitarbeiter einzustellen, um auf die höhere Nachfrage reagieren zu können. Zugleich wird der Konzern in den kommenden eineinhalb Jahren zwei unrentable Fabriken - in Japan und Texas - schließen. Fürs erste laufende Quartal sind die Erwartungen trotz der besseren Aussichten verhalten. TI rechnet wegen eines Abschwungs im Geschäft mit Basisband-Prozessoren lediglich mit Erlösen zwischen 3,02 und 3,28 Milliarden Dollar. Analysten hatten 3,47 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Die schlechte Prognose für den Absatz von Basisband-Chips zeige, wie schlecht es um Nokia bestellt sei, sagte Nordea-Analyst Sai Sarkamies. Texas Instruments ist einer der Hauptlieferanten für den angeschlagenen finnischen Handyriesen und dessen Symbian-Plattform. Von dieser verabschiedet sich Nokia jedoch nach und nach. Die Nokia-Aktie gab mehr als drei Prozent nach. Nokia beschert STMicrolecetronics rote Zahlen Auch der europäische Chiphersteller STMicroelectronics kämpft mit weniger Nokia-Aufträgen. Der Konzern hat noch keinen Kunden gefunden, der für die Ausfälle in die Bresche springt. Im vierten Quartal rutschte STMicroelectronics mit elf Millionen Dollar in die Verlustzone. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Gewinn von 219 Millionen Dollar in der Bilanz. Der Umsatz sank auf 2,19 Milliarden Dollar von 2,83 Milliarden Dollar. Für das laufende Vierteljahr sagte der Konzern, dessen Chips unter anderem in Autos, Computern und Telefonen eingesetzt werden, einen Umsatzrückgang im Vergleich zum vierten Quartal um vier bis zehn Prozent voraus. Grund sei die Schwäche im Mobilfunkbereich. Für alle anderen Sparten gab sich STMicroelectronics hingegen optimistisch. "Derzeit sieht es danach aus, dass die Bestellungen ihre Talsohle erreicht haben", sagte STMicroelectronics-Chef Carlo Bozotti. (Reuters/ekh) mehr eBusiness…
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