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Dialog-backdrop Wie Blogs die Kasse klingeln lassenEinen Blog zu betreiben macht Spaß, ist aber auch mit Arbeit verbunden. Ideen zur Monetarisierung sind beinahe so alt wie das Bloggen selbst. Die besten stellen wir vor. In Österreich gibt es rund 5000 aktive Blogger, sie schreiben über Mode, IT oder ihr Leben - rund 200 der digitalen Tastenklopfer trafen sich am Samstag beim "World Blogging Forum" (WBF). Viele betreiben ihre Seiten, weil ihnen das Schreiben Freude bereitet, die Anerkennung der Leser ist ihnen Lohn genug. Für andere stellt sich die Frage: Wie lässt sich damit Geld verdienen? Blogs können - so wie andere Online-Medien - platzieren. Klassische Banner mit blinkenden Animationen kommen aber selten vor - viele Blogger fürchten, damit Leser abzuschrecken. Eine dezentere Form der Werbung ist Google AdSense: Ein System, das den Inhalt der Website durchsucht und passende Werbung als Text-Banner erstellt. Nachteile: Ein Teil der Einnahmen wandert in die Taschen von Google und manche Website-Betreiber beklagen einen Gewöhnungseffekt: User können inzwischen die Google-Links von redaktionellen unterscheiden und klicken seltener darauf - so bleiben die Einnahmen aus. Keine Trennung? Eine andere Möglichkeit: Bezahlte Beiträge, also Advertorials. Während des WBF wurden Stimmen laut, dass diese nicht gekennzeichnet werden müssten - eine Einstellung, die Journalisten die Haare aufstellt: Für uns Schreiber gilt eine strenge Trennung zwischen Anzeigen und Redaktion. Fix gekennzeichnet hingegen sind Advertorials, die über Trigami laufen. Hier meldet sich der Blogger an und bekommt von Unternehmen Aufträge zu bezahlten Postings - gekennzeichnet mit dem Wort "Trigami-Anzeige". Der Wermutstropfen: Die Kunden sind manchmal dubios, die Bezahlung bleibt oft im zweistelligen Bereich. Einen anderen Weg geht Flattr: Klicken User auf einen Button, wird dem Blogger Geld überwiesen. Problem: Es kann nur einen Button einbauen, wer in das System einzahlt. Gerald Bäck, Geschäftsführer von Digital Affairs, gibt in seinem Blog zu bedenken, dass sich Blogger gegenseitig anklicken - wie in einem Wirtshaus, in dem jeder eine Runde zahlt. Die wohl erfolgreichste Methode der Blog-Monetarisierung ist aber wohl eine, die von den meisten Bloggern angewandt wird: Nicht mit dem Blog selbst Geld verdienen, sondern ihn als Marketing-Tool verwenden, um Folgeaufträge zu generieren. Oder man verzichtet auf die Entlohnung - und freut sich stattdessen, dass das Schreiben an sich so viel Spaß macht. mehr Fotogalerien…
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