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Dialog-backdrop AK fordert erneut Transparenz bei ManagergehälternDie Managergehälter seien in den vergangene Jahren "exorbitant gestiegen", kritisierte die Wiener Arbeiterkammer (AK) in einer Aussendung. Die Manager der ATX-Unternehmen würden im Schnitt das 41-fache ihrer Mitarbeiter verdienen, hieß es in einer Aussendung. Im Vergleich zu 2006 seien die Managergagen um 14,1 Prozent gestiegen, während sich der durchschnittliche Bruttoverdienst der Mitarbeiter bei einem ATX-Unternehmen um 3,2 Prozent erhöht habe. Aus diesem Grund fordert die AK eine Reformierung des "Corporate Governance Kodex". Der derzeitige Kodex sei "zahnlos und hat bei den Managergehältern nichts gebracht", hieß es in der Aussendung. "Der Finanzmarktbeauftragte muss rasch für Transparenz sorgen", betonte AK-Direktor Werner Muhm. Wenn diese Selbstverpflichtung nicht funktioniert, sei wie in Deutschland der Gesetzgeber gefordert, entsprechende Regelungen zu erlassen. Auf Kritik stößt die AK-Aussendung beim Regierungsbeauftragten für den Kapitalmarkt, Richard Schenz. Der Corporate Governance Kodex enthalte klare Aussagen, wonach sich die Vergütung des Vorstands nach dem Umfang des Aufgabenbereiches, der Verantwortung und der Erreichung der Unternehmensziele richte, so Schenz in einer Aussendung. Auch die von der AK geforderte Transparenz bei Stock Options sei bereits grundsätzlich im Kodex verankert, erklärte Schenz. Der Kapitalmarktbeauftragte betonte, dass es weder Aufgabe des Kodex noch des Gesetzgebers sei, "in dirigistischer Weise in die Gehaltsfindung der Vorstände einzugreifen". In der "freien Wirtschaft" werde dies ausschließlich vom Markt geregelt. (APA) mehr Karriere…
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