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So lotsen Gründer Kunden auf ihre Website

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von Stefan Mey | 03.04.2008 | 21:31

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So lotsen Gründer Kunden auf ihre Website

Mit der eigenen Website alleine ist noch kein Kundeninteresse geschaffen - der Internet-Auftritt muss leicht zu finden sein. Mit einigen simplen Tricks lässt sich die Website geschickt platzieren.

beigestellt

Austrianweb-Chefin Gerda Schmied rät: "Denken Sie zunächst über Ihre Zielgruppe nach"

Gerade frisch gegründet, das ist gut und schön - doch wie finden die Kunden den Weg auf Ihre Homepage? "Suchmaschinenoptimierung" heißt das Zauberwort, das für die Optimierung von Google und Co. zum Auffinden Ihrer Website steht.

"Denken Sie auch unabhängig von der Suchmaschine über Ihre Zielgruppen nach", empfiehlt Gerda Schmied, Geschäftsführerin der Website-Experten Austrianweb. Welche Worte verwenden diese, wenn sie nach Ihrem Produkt suchen? Eine Umfrage im Freundeskreis erweitert hier den Horizont. Entsprechend sollte die Domain einen Namen tragen, der ein Suchwort enthält. Wer also Schmidt heißt und Mietwagen anbietet, der ist mit mietwagenschmidt. at gut bedient. Für die Endung der Domain empfiehlt Schmied: Wer gerne in Österreich gefunden wird, wählt eine .at-Domain; wer lieber via Google.de - also das deutsche Google - gefunden wird, ist mit Endungen wie .de, .com oder .net besser bedient.

Viel Text.

Zum Inhalt der Website selbst: Flash-Seiten sehen zwar meist schöner aus als HTML-Seiten mit reinem Text; laut Schmied findet Google Links bei letzterer Sorte aber leichter, die Unterseiten werden also leichter von der Google-Software aufgespürt und eingetragen.

Schmied empfiehlt folglich, die Seite übersichtlich anzuordnen. "Das macht es auch für den User einfacher", sagt sie. Jedes wichtige Thema muss eine Unterseite bekommen, für die auch wieder eigene Regeln gelten: Etwa sollten die Überschriften der Seiten jene Worte enthalten, nach denen die Zielgruppe in der Suchmaschine sucht. Diese Worte und ihre Synonyme sollten auch im Text oft genug vorkommen - was aber nicht auf Kosten der Lesbarkeit gehen darf.

Auch die eigentliche Web-Adresse sollte keine elendslange Wurst aus Computersprache sein, sondern klar das Keyword enthalten - denn auch hier sucht Google. Schmied empfiehlt eine Technologie namens "Mod rewrite", die sperrige URLs in brauchbare Namen verwandelt. "Die beauftragte Werbeagentur sollte das jedenfalls berücksichtigen", rät sie.

"Natürlich sind diese Tipps nur das kleine Einmaleins", sagt Schmied. Doch wer dies beachte, der lege bereits einen guten Grundstein und nehme einer Agentur viel Arbeit ab - was sich wiederum auf die Geldbörse auswirkt.

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