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Dialog-backdrop Gründer unterschätzen die Wahl des richtigen FirmenlogosJedes Unternehmen braucht ein Logo. Experten raten zu professioneller Beratung oder zumindest einer genauen Recherche, damit keine Markenrechte verletzt werden.
"Die eigene Corporate Identity hat für mich einen hohen Stellenwert", sagt Charlotte Hager, Geschäftsführerin des Marktforschungsunternehmens comrecon. Logo und grafische Präsenz ihres Unternehmens hat sie in Zusammenarbeit mit einer befreundeten Grafikerin entwickelt - es war ein längerer Prozess, bis die grafische Umsetzung der eigenen Vorstellungen gepasst hat. Auch wenn alles in Eigenregie kürzer und billiger ist, empfiehlt sie Gründern doch, die Finger von selbstgestrickten Logos und Webdesigns zu lassen. Hager: "Das sind Kosten, die man sich leisten muss." Einen anderen Ansatz hat Alexander Palaschke verfolgt: "Logo und Firmennamen sind bei uns zu hundert Prozent Eigenkreationen", sagt der Geschäftsführer der Schaltzentrale, einer Auktionsplattform für Werbeflächen. Ein halbes Jahr haben er und sein Geschäftspartner in die Kreation von Firmennamen und Logo investiert. Damit vor allem der Firmennamen passt, musste eine Webpräsenz gleichen namens frei sein. Palaschke: "Als Internet-Unternehmen hat das für uns die höchste Priorität." Das Logo könne notfalls auch wieder geändert werden. Wenig Profis am Werk Aus seiner Beratertätigkeit weiß Marco Martinello vom Unternehmerweb, dass Gründer die Bedeutung des richtigen Firmennamens und eines professionellen Logos oft unterschätzen. Gerade in der Gründungsphase würden allerdings die meisten Jungunternehmer auf professionelle Beratung verzichten. "Die Kosten spielen hier eine große Rolle", sagt Martinello. Ein Grafiker wird, wenn überhaupt, dann oft erst später zu Rate gezogen, wenn das Logo professionell neu überarbeitet wird. Bei der Wahl des Firmennamens lassen sich die Gründer allerdings kaum "in die Suppe spucken". Die Erfahrung im Unternehmerweb ist dahingehend, dass die meisten Jungunternehmer in Bezug auf den Firmennamen Feedback bei Familie und Freunden einholen. Kaum ein Gründer holt dazu einen Profi. Wichtig: "Bei Logo und Firmennamen geht es nicht um persönliche Präferenzen", sagt Marti nello. Im Vordergrund müssen das Produkt und die Zielgruppe stehen. Bevor sich Jungunternehmer also zu schnell festlegen, sollte zuerst auf Marktrecherche und Feedback gesetzt werden. Michael Drochter, Bereichsleiter Gründerservice bei der Niederösterreichischen Gründeragentur RIZ, warnt vor Schnellschüssen: "Vor allem wer Bilder aus dem Internet kopiert, riskiert die Verletzung bestehender Markenrechte." Vor der Verwendung muss geklärt werden, wem die Bilder gehören und ob die Eigenturmsrechte oder lediglich die Nutzungsrechte erworben werden sollen. Die Kosten für einen Grafiker liegen laut Drochter in einem Bereich "ab 900 €, je nach Ausarbeitung". Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Karriere…
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2 Kommentare
Corporate Design für Neugründer
Das Thema ist keine Sache für Online-Discount-Stores. Grundsätzlich beginnt ein Designer erst nach der Abklärung der genauen strategischen Ausrichtung. Nach der Positionierung, Mitbewerberanalyse, usw. wird definiert wie sich die Marke "präsentieren" soll. Erst dann kann eine Wort-/Bildmarke bzw. das Logo gestaltet werden. Immer mit dem gesammten Erscheinungsbild im Hinterkopf. Ein Logo braucht auch das passende Umfeld. Das sogenannte Corporate Design. Alle Medien im Print- wie auch im Online-Bereich folgen einer einheitlichen Grundgestaltung. Mit dem Logo alleine ist es nicht getan. Übrigens: Geschmäcker sind dabei wenig hilfreich. Ein echter Kommunikationsprofi wird seine subjektiven künstlerischen Vorlieben nie bei einem Logo einfliessen lassen. Leider passiert das jedoch sehr oft durch Laiengrafiker. Entsprechende persönliche Beratung und das "Erleben" eines Unternehmens vorort sind u.a. auch noch eine Möglichkeit ein Gefühl für die neue "Marke" zu entwickeln. www.7punkt.at
Von Gast: Gast: 7punkt am 27.07.2009 um 14:42
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Es geht auch deutlich günstiger
Ein gutes Logo muss nicht immer bei der lokalen Werbeagentur für mehrere hundert Euro in Auftrag gegeben werden. Gerade für budgetschwache Gründer sind Logodiscounter im Internet eine Alternative. Allerdings muss man genau hinschauen, es gibt auch hier große Unterschiede bei Preisen und Qualität - ein seriöser Anbieter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist z.B. www.logo24.de. Wir waren sehr zufrieden und mit einer so guten Beratung hätten wir bei dem Preis nicht gerechnet.
Von Gast: Gast: Gründer am 18.07.2009 um 18:09
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