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Dialog-backdrop Business-Kleidung muss teuer wirkenWie viel Sie fürs Business-Outfit ausgeben sollten, hat das WirtschaftsBlatt einen Maßschneider und eine Mode-Beraterin gefragt. FactsBusiness Outfits1. Es muss keine Marke sein
Die Marke eines Anzugs oder Kostüms erkennt fast niemand. Beim Kleidungskauf ist wichtig, dass alles perfekt sitzt, die richtige Länge hat, nicht knittert - auch auf Reisen -, die Knöpfe gut angenäht sind, keine Fäden weghängen und das Material nicht billig wirkt. 2. So gut wie möglich Wer sich teure Mode leisten kann, sollte sie sich auch leisten - zumindest, wenn er (weiterhin) Karriere machen will. Je höher die Position, umso wichtiger ist die perfekte und keinesfalls billig wirkende Kleidung. Kombinieren von günstiger und teurer Mode gilt derzeit als schick. Aber Vorsicht: Das gilt nicht für alle Branchen. 3. Nicht besser als der Chef Ja, es geht auch zu gut. So gilt der Grundsatz, sich nicht besser als der Chef zu kleiden. Ausnahmen bestätigen die Regel. So sollte die Kleidung bei Kunden- oder Geschäftsterminen dem Gegenüber angepasst sein - was wiederum nicht heißt, dass Bankberater auf Anzug und Krawatte verzichten können. 4. Dresscode Bei Events und (Abend-)Veranstaltungen besteht oft große Unsicherheit in Sachen Garderobe. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn die Gastgeber schon in der Einladung Hilfestellung bieten und Angaben zum Dresscode machen würden. Selbst nachzufragen kommt nämlich selten gut an. ZitiertAndreas Agh, StoffwerkEs gab Techniker, die konnte ich nicht zu Kunden schicken, obwohl sie gescheit waren. Kleidung. Gut gekleidete Menschen sind erfolgreicher als andere - oder können sich nur erfolgreiche Menschen gute Kleidung leisten? Wie viel Sie fürs Business-Outfit ausgeben sollten, hat das WirtschaftsBlatt einen Maßschneider und eine Mode-Beraterin gefragt. Aufgepasst: Die Beantwortung der folgenden Frage kann über Ihre berufliche Zukunft entscheiden. Was bevorzugen Sie: Kik Textildiskont oder Maßschneiderei? Ein Hemd um 5,99 € oder ein maßgeschneidertes um 150 €? Okay, zugegeben, das Beispiel ist sehr plakativ. Es muss nicht immer eines dieser Extreme sein, doch der Preis der Kleidung spielt im Business zweifellos eine wesentliche Rolle. Zu billige Kleidung kann dazu führen, dass man nicht ernst genommen wird, der Aufstieg nicht glückt, man nicht zu Kunden geschickt wird oder sogar einen Job nicht bekommt. Doch gleich hier muss differenziert werden: Kleidung, die nicht viel kostet, muss nicht unbedingt billig aussehen. Elisabeth Motsch, Image- und Outfitberaterin für zahlreiche Unternehmen, darunter Raiffeisen, KPMG und Porr, weiß: "Man soll hochpreisig aussehen. Aber auch günstige Sachen können teuer ausschauen. Polyester wird aber immer billig wirken." Bei einem Mann etwa sehe man nicht, ob der Anzug von Boss oder Brioni ist, aber sehr wohl, ob die Verarbeitung gut ist. Motsch: "Ich sehe, ob der Schnitt passt, die Hose zu lang ist, die Ärmel zu kurz sind oder die Schuhe nicht zum Rest passen." Daraus lässt sich die wichtige, wenn auch einfache Grundregel ableiten: Alles, was man kauft, muss perfekt sitzen, gut verarbeitet sein und das Material muss Qualität haben. Kleider machen Leute Dass dieses Bonmot Berechtigung hat, musste Andreas Agh am eigenen Leib erfahren. Er war Geschäftsführer eines EDV-Beratungsunternehmens und er gibt zu: "Ich war schlecht gekleidet." Die Kleidung von der Stange passte Agh meistens nicht optimal - er ist sehr groß und hat einen relativ langen Oberkörper. Der Vorstand einer Bank, die Kundin bei Agh war, habe ihm daraufhin gesagt: "Deine Beratung ist inhaltlich top, aber dein Auftritt löst Kontroversen aus." Agh ist heute bewusst: "Ich habe die Leute schon irgendwie auf mein Boot bekommen, aber ich musste extrem kompetent sein, um das auszugleichen." Agh begann daraufhin, sich um bessere Kleidung umzusehen und beschäftigte sich intensiv mit dem Thema. Schließlich gründete er selbst die Maßschneiderei Stoffwerk in der Wiener Innenstadt, wo heute hohe Politiker, Banker, Berater, Ärzte, Sportler oder Moderatoren zu seinen Stammkunden zählen. Prominente Kunden sind etwa Thomas Schäfer-Elmayer und Johannes Hahn. Und hat die Stil-Veränderung nun tatsächlich berufliche Vorteile mit sich gebracht? "Früher musste ich oft lästige Qualifizierungsfragen beantworten. Die habe ich mir danach fast alle erspart." Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Karriere…
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Watchlist März: Gestüt Piber und Land Rover kooperieren weiterGeneraldirektorin Elisabeth Gürtler und Georg Staudinger, General Manager Land Rover... |
4 Kommentare
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Von Gast: silverell am 02.01.2010 um 12:36
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Wollen wir immer noch mehr Schein als Sein?
Es ist überaus bedenklich, dass nach den vorangegangenen Krisen - die meist durch hoffentlich gut angezogene aber in Wahrheit inkompente, an moralischen Defiziten leidenden EntscheidungsträgerInnen hervorgerufen wurden diese Aussagen in einer Wirtschaftszeitung promotet werden!
Welche Entscheidung würden Sie treffen wenn es um wirklich fachlich hochqualifizierte Tätigkeiten geht: den / die beauftragen die gut angezogen ist, oder den / die beauftragen der die entsprechenden Referenzen hat? Nachdenken schadet nicht und hat nur positive Nebenwirkungen!
Von Gast: Gast: älter am 25.12.2009 um 20:39
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Die Sache hat einen (Kleider-)Haken:
Wenn die Kleidung zu teuer ausfällt, dann bleibt kein Geld mehr für den besten (Bilanz-)Friseur...
Von Gast: Gast: ökono-mist am 13.12.2009 um 03:52
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Re: Neid ist keine Tugend
Von Gast: Gast: weise am 21.12.2009 um 10:05
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