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Dialog-backdrop Leere Worthülsen oder echte Inhalte?Weihnachtsansprachen sind meist eine Anhäufung von Floskeln - wie unten dargestellt. Moderationstrainerin Belinda Veber verrät, wie Hoppalas vermieden werden. FactsTipps*Keep it short and simple. Mehr als 20 Minuten freie Rede sind verboten
*Gute Stimmung erzeugen. Kampfansagen und Negatives haben hier nichts verloren *Rede selbst schreiben. Wer einen fremden Text abliest, wirkt nicht authentisch *Sich interviewen lassen. Chefs, die ungern Reden halten, lassen sich interviewen Wir brauchen uns jetzt. Wir sind wieder wer. Wer nicht mitmacht, ist nicht dabei. Wir glauben an uns. Wir haben Visionen. Wir haben ein Ziel vor Augen. Wir haben es im Griff. Wir haben 2012 vor uns. Wir haben 2011 hinter uns. Wir werden es packen. Wir packen es wieder. Ich packe meine Koffer. Dankt nicht Euch, dankt mir! Gemeinsam sind wir. Wer zahlt, schafft an. Wer zahlt, schafft ab. Wer sind wir eigentlich? Weihnachtsfeiern bleiben im Gedächtnis, egal wie peinlich sie waren. "Ich habe schon erlebt, dass der Chef um 23.30 Uhr betrunken nochmal auf die Bühne gekommen ist und gesagt hat, dass er so glücklich ist, dass er alle hat", erzählt Belinda Veber, die vor zehn Jahren den Moderatorenpool gegründet hat. Sie vermittelt 130 Moderatoren und 100 Sprecher und hält Moderationstrainings ab. Solche Kardinalfehler passieren zum Glück nicht oft. Häufiger komme es vor, dass Führungskräfte nicht überlegen, wer im Publikum sitzt. Da werde mit Fachbegriffen jongliert, die nur die Mitarbeiter kennen. Sind diese aber in Begleitung da, langweilen sich die Partner schnell und drängen heimzugehen. "Keep it short and simple", rät Veber. Eine Rede dürfe keinesfalls länger als 20 Minuten dauern. Interviews auf der Bühne, die -wie Reden -vorbereitet werden sollten, dürfen auch länger sein. Auch hier sei es unerlässlich, sich zu fragen: "Könnte diese Frage das Publikum interessieren?" Außerdem müssen die Fragen -und auch die Antworten -mit dem Interviewpartner abgesprochen sein. Für auftrittsscheue Firmenbosse ist ein gut vorbereitetes Interview durch einen gebuchten Moderator die Lösung. Chefs, die gar nicht auf die Bühne kommen, erwecken keinen guten Eindruck. Der externe Moderator schafft aber laut Veber für Chefs die Möglichkeit, sich die meiste Zeit unter die Mitarbeiter zu mischen. Sogar für kleinere Betriebe gibt es erschwingliche Moderatoren ab zirka 400 €. Je länger der Auftritt und je prominenter der Moderator, umso teurer wird es. Honorare ab 7000 €hält Veber für übertrieben. Wer es lieber selbst macht, sollte nicht nur die Moderation üben, sondern auch Dinge wie den Umgang mit Moderationskarten - in Kombination mit einem Handmikro kann sich das als Herausforderung entpuppen. Eine Generalprobe sei deshalb sehr wichtig. Sie sollte bei Abendveranstaltungen am Nachmittag, spätestens aber eineinhalb Stunden vorher stattfinden. Ist kurzfristig ein Gast ausgefallen, kann die Moderation noch angepasst werden. mehr Karriere…
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