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Dialog-backdrop Mit wenigen Klicks zum perfekten ProfilSocial Media. 70 Prozent der virtuellen Profile würde laut Expertin eine Überarbeitung guttun
Online-Profile bei Xing, Facebook & Co. sollten passend zu Persönlichkeit, Qualifikation und Zielsetzung eingerichtet sein ZitiertKixka Nebraska, Profil-AgentinWichtig ist, meine Kompetenz so zu verschlagworten, dass ich vorn gefunden werde Wien. Halb Österreich ist (zumindest vom Gefühl her) in sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook oder LinkedIn unterwegs, twittert und bloggt, was das Zeug hält. Nicht alle tun sich damit freilich einen Gefallen. Ein Blick auf die diversen Profile zeigt: Nicht jeder hat bei der Einrichtung seines Kontos ein glückliches Händchen bewiesen. Da finden sich unprofessionelle Profilfotos neben Seiten langen Abhandlungen zum (noch) kurzen Lebenslauf und ein Bauchladen-Sammelsurium zu "Ich suche/Ich biete". "Bei 70 Prozent sehe ich Optimierungspotential", sagt prompt Kixka Nebraska. Sie muss das auch sagen, verdient die Social-Media-Expertin doch als sogenannte "Profil-Agentin" mit den schlecht aufgesetzten Profilen ein nettes Körberlgeld. Ab 70 € aufwärts kostet bei ihr die "Adaptierung" von Xing-Profilen, Homepages und Facebook-Accounts. Auf ihrer Kundenliste stehen Designer, die schneller gefunden werden wollen, genauso wie der Consulter, der sich ein neues Image verpassen will oder die Gastronomen, die beim Befüllen ihrer Homepage auf Nummer sicher gehen wollen. "Wenn es um das Berufliche geht, ist das noch mal etwas Anderes, als Privates zu posten", sagt Nebraska. Sie rät, vor allem, darauf zu achten, dass die einzelnen Online-Auftritte stimmig sind. "Man sollte sich ein klares Konzept von Xing bis zum Blog zulegen." Ein Konto bei Google+ empfiehlt sie allen, die "gefunden" werden wollen. "Es geht gar nicht darum, 20 Postings am Tag reinzustellen. Aber sich die Zeit zu nehmen, es einmal passend zur Persönlichkeit, Qualifikation und Zielsetzung einzurichten, lohnt sich." Eine statische Homepage allein reicht heute nicht mehr. Davon, gar kein virtuelles Lebenszeichen zu haben, rät sie dringend ab. "Doch bevor man nur ein halbherziges, nicht aktuelles Profil hat, sollte man besser gar keines haben." Gute Schlagworte Auch die Rubrik "Über mich" kann man optimieren. Hier reichen drei bis vier prägnante Absätze. "Entscheidend ist es, gute Sätze zu formulieren. Das Ganze sollte zudem augenfreundlich sein." Auch bei "Ich suche/Ich biete" rät sie von langen Texten ab. "Wichtig ist, meine Kompetenz so zu verschlagworten, dass ich vorn gefunden werde. Oft steht zu viel Allgemeines drin." Auch eine "Baustelle" in der virtuellen Welt: die Signatur -"wenn die Leute überhaupt daran denken, sich eine zuzulegen", schmunzelt Nebraska, die immer wieder beobachtet, dass viele noch nicht in der beruflichen Social-Media-Welt angekommen sind. "Plüschtier23 in der Mailadresse geht gar nicht." Nebraska rät, die Signatur für Eigenmarketing zu nutzen. "Ein Buch, ein Seminartipp - mehr nicht. Aber bitte nicht blinkend, nicht bunt beleuchtet und auch nicht die letzten drei Bücher, die veröffentlicht wurden."
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