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Sparkurs kommt bei IT-Fachkräften an

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von Evelin Past | 30.01.2012 | 15:39

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Sparkurs kommt bei IT-Fachkräften an

Karriere. Die Nachfrage nach IT-Experten war 2011 fast so hoch wie im Spitzenjahr 2008. Jetzt schwächt die Dynamik ab.

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Mitarbeiter aus der IT-Wirtschaft blieben weitgehend von der Krise verschont - bis jetzt.

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Robert Fitzthum Management Consulting

Wie sich IT-Jobs 2011 verteilen

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Robert Fitzthum Management Consulting

Wie sich der Jobmarkt für IT-Fachkräfte entwickelt hat.

Von Personalern umgarnt, von Firmen gut bezahlt: IT-Fachkräfte zählen zu einer begehrten Berufsgruppe am Arbeitsmarkt. Auch 2011 haben die Stellenangebote für IT-Fachpersonal kräftig zugelegt. Im Gesamtjahresvergleich ist der Jobmarkt in der IT-Wirtschaft demnach um 24 Prozent bzw. knapp 1.000 Stellenausschreibungen gewachsen und erreichte damit wieder fast das Niveau des Spitzenjahres 2008. Das zeigt die jüngste Ausgabe des it-indikators. Allerdings relativiert Personalberater Robert Fitzthum das Ergebnis seiner Erhebung: „Der dynamische Markt im ersten und zweiten Quartal 2011 lässt die Bilanz besser aussehen als die aktuelle Situation ist.

Ruhe vor dem Sturm?

Lange Zeit spürten die heiß umworbenen It-Spezialisten nichts von der Krise. „Eine fundierte IT-Ausbildung ist praktisch eine Job-Garantie. Krisenfestes Einkommen und interessante Berufsperspektiven inklusive", sagte Wilfried Seyruck, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie UBIT noch im Juni 2011. Auch die Studie "Recruiting Trends 2011" des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und des Online-Karriereportals Monster zeigt sich ungebremst optimistisch. Die Erhebung besagt, dass voraussichtlich für zwölf Prozent der zu besetzenden Stellen im Jahr 2011 gar kein passender Kandidat gefunden wird. Tatsächlich sank der Bedarf an Personal in der IT-Branche nur wenige Monate später.

Phase der Stagnation

Im vierten Quartal verzeichnete der it-indikator nur mehr ein Plus von 2 Prozent. „Die sinkende Nachfrage nach SAP-Personal und Programmierern gegen Jahresende zeige erste Auswirkungen des einsetzenden Sparkurses", sagt Personalberater Robert Fitzthum. Er rechnet damit, dass ein Ende des Booms erreicht ist.

IT-Leiter weiterhin gefragt

Die Gewinner des Jahres 2011 waren Systembetreuer (+43%), IT-Projektmanager (+31%) und Netzwerk-Techniker/innen (+33%). Im Jahresvergleich fällt auf, dass Vertriebler (+13) der Jobdynamik der Programmierer (+32%) nachhinkten, im Gegensatz zu diesen ihr Wachstum aber bis zum Jahresende durchhalten konnten. In die Defensive geraten sind SAP-Spezialisten: Im Vergleich zur Marktenwicklung legten sie ein flaues Jahreswachstum von +12%hin und mussten zum Jahresende empfindliche Verluste einstecken. Das solide Jahreswachstum im Segment Support (+17%) zeigt sich von Jobs im Bereich „Schulungen" und „Qualitätsmanagement" getragen, Call Center-Jobs hingegen wurden rarer.

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