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Studie: Loyalität im Unternehmen zahlt sich aus

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von Evelin Past | 15.12.2011 | 16:40

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Studie: Loyalität im Unternehmen zahlt sich aus

Wer in Österreich Karriere machen will, punktet nicht mit fachlicher Kompetenz sondern mit Loyalität und Engagement.

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Loyale Mitarbeiter kommen schneller nach oben. wie eine Studie zeigt.

Facts

Workplace Survey
Die von Robert Half entwickelte Studie „Workplace Survey“ untersucht Karrieretrends und Entwicklungen in elf Ländern: Belgien, Brasilien, Deutschland, Dubai, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, der Schweiz und der Tschechischen Republik. Die Befragung wurde im April und Mai 2011 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut bei 2.525 Personal- und Finanzmanagern durchgeführt.

Eine emotionale Bindung zum Unternehmen aufzubauen, ist heute nicht mehr selbstverständlich. Jobs sind oft nur noch Durchgangsstationen, und in zahlreichen Unternehmen haben große Teile des Personals innerlich gekündigt. Wer den Sprung ins obere Management schaffen will, sollte sich allerdings auf alte Werte besinnen. Denn hierzulande qualifizieren sich Mitarbeiter für leitende Positionen vor allem durch Loyalität, wie die Studie „Workplace Survey", des Personaldienstleiser Robert Half zeigt.

Bei der Auswahl potenzielle Führungskräfte sind Loyalität und Engagement in Österreich die Hauptkriterien. Mehr als ein Drittel, der befragten Personal- und Finanzmanager, sind davon überzeugt. Fachliche Kompetenz hingegen ist nur für 17 Prozent das wichtigste Merkmal für künftige Spitzenkräfte. Anders in Deutschland und der Schweiz: Bei der Definition zukünftiger Leistungsträger steht Fachwissen an erster Stelle.

Talentpool aufbauen

Wie kommen Arbeitgeber nun an die besten Köpfe? „Unternehmen müssen bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern mit Führungsqualitäten nicht in die Ferne schweifen, denn oftmals schlummern ungeahnte Talente innerhalb der Firma", sagt Darren Payne, Associate Director bei Robert Half International, in Wien. Um die interne Rekrutierung zu fördern sei es wichtig einen Talentpool aufzubauen, um vielversprechende Kandidaten rechtzeitig zu erkennen und sie zu Führungspersönlichkeiten auszubilden. Das Fördern der eigenen Mitarbeiter hat laut Darren Payne einen weiteren positiven Effekt: Es steigert die Arbeitgeberattraktivität.

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