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Dialog-backdrop Tag fünf im BAWAG-Prozess: Karibik-Geschäfte werden untersuchtUm 09:20 Uhr startete der fünfte Tag und damit die zweite Woche des BAWAG-Prozesses mit der Einvernahme von Wolfgang Flöttl. Links zum ThemaInhaltlich geht es um die Details der ersten Karibik-Geschäfte bis zum Jahr 1994. Flöttl wird gesondert einvernommen, die Angeklagten Zwettler, Elsner, Nakowitz und Reiter wurden abgesondert und müssen sich während der Aussagen von Flöttl ausserhalb des Verhandlungssaales aufhalten. Die restlichen Angeklagten werden später gemeinsam einvernommen.
Zitate "Das weiß ich nicht, da müssen Sie die BAWAG fragen" - Wolfgang Flöttl auf eine Frage von Richterin Claudia Bandion-Ortner.
"Die BAWAG war damals Ihr Vater" - Richterin Claudia Bandion-Ortner erinnert Wolfgang Flöttl, dass die BAWAG damals von dessen Vater Walter Flöttl als Generaldirektor geführt worden war. "Ich kenne mich im österreichischen Steuerrecht nicht aus" - Wolfgang Flöttl auf eine Frage der Richterin. "Sie haben aber in Wien Jus studiert" - Entgegnung der Richterin. "Das haben viele" - Einwurf eines Anwalts. "Eingebunden war ich nicht. Die Geschäfte wurden zwischen Vater und Sohn besprochen" - Ex-BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner, damals BAWAG-Vorstand, schildert die Kommunikation der Bank mit ihrem Geschäftspartner in den Karibik-Geschäften zwischen Flöttl sen. und Flöttl jun. "Das Schlagwort Karibik-Geschäfte ist zwar sehr plakativ aber absolut falsch. Es waren keine Geschäfte in der Karibik, sondern Geschäfte an den Börsen in New York, London" - Elsner bei der Erläuterung der Flöttl-Sondergeschäfte mit der BAWAG. "Die Bank ist 1994 einige Wochen gestanden" - Ex-BAWAG-Generaldirektor Johann Zwettler über die Vertrauenskrise der Kunden in Folge des Bekanntwerdens der Vater-Sohn-Geschäfte in der Karibik. "Wenn Sie so einen Wirbel erleben, das ist nicht lustig" - Zwettler schildert den damaligen "Run" auf die Bank. |
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