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Dialog-backdrop Prölls Männer wählen neuen FunkanschlussNiederösterreich: Ein Millionenauftrag wartet auf einen Handynetzbetreiber. Das Amt der niederösterreichischen Landesregierung hat drei von vier Netzbetreibern Österreichs eingeladen, ein Angebot über einen längerfristigen Vertrag zu legen.
Durch den Handymastenstreit wurde die Bevölkerung sensibilisiert. Manche Ecken des Landes sind im Funkloch FactsFrieden und Funklöcher nach StreitIm Oktober 2005 hatte sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll mit den Mobilfunkanbietern noch heftig zerstritten. Im Zuge des UMTS-Ausbaus kam es zum „Handymastenstreit“, der europaweit Aufsehen erregt hatte. Pröll ließ es auf eine Machtprobe ankommen. Um den „Wildwuchs“ von Handymasten zu vermeiden, drohte Pröll den Netzbetreibern mit
einer „Handymastensteuer“. Die Netzbetreiber hatten an etlichen Standorten gleichzeitig eigene Sendeanlagen errichtet – mit Zustimmung lokaler Behörden und konform mit den Vorgaben von Österreichs Telekomregulator. In einem sogenannten „Mobilfunkpakt Niederösterreich“ sind die Beteiligten zurückgerudert. Die Kombattanten hatten sich auf einen Rückbau und gemeinsame Nutzung von Mastanlagen geeinigt. Mit dem Handymastenstreit dürfte der Landeshauptmann die Massen unabsichtlich sensibilisiert haben. Seither gibt es beim Landesheim in Perchtoldsdorf massive Funkstörungen. Anrainer haben sich gegen einen Netzausbau gesträubt. T-Mobile hat die Funkversorgung in Absprache mit NÖ Umweltanwaltschaft und der Landesamtsdirektion so gelöst, dass mobile Sendeanlagen aufgestellt wurden, die statt fix installierter Sendeanlagen das Funkloch stopfen. St. Pölten/Wien. Das Land Niederösterreich ist auf der Suche nach einem Handynetzbetreiber für seine Bediensteten - an vorderster Stelle für Landeshauptmann Erwin Pröll. Es geht um einen Mobilfunkvertrag mit insgesamt 4900 höherwertigen Businesshandys, mit denen Nutzer auch E-Mails empfangen und im Internet surfen können. Der bisherige Provider T-Mobile Austria sowie Mobilkom Austria und Orange wurden eingeladen, ein Angebot zu legen. „3" wurde zu dem Verfahren nicht eingeladen, wie dem WirtschaftsBlatt bestätigt wurde. Gratis oder Millionen Orange ist aufgestellt Einen Anker hat Orange-Chef Michael Krammer in Niederösterreich bereits geworfen. Die Dependance in Wiener Neustadt hatte Krammer gemeinsam mit NÖ-VP-Klubobmann Klaus Schneeberger Ende August 2009 als eine Art Kompetenzzentrum mit dem Titel „Orange Future Town" erkoren. Orange will in Niederösterreich seine Tests für die UMTS-Nachfolgetechnologien durchführen. Krammer, Absolvent der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, pflegt traditionell gute Kontakte zur ansässigen Prominenz und den Honoratioren.
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