Donnerstag, 18. März 2010 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

Nokia hat Startprobleme mit dem Notebook-Verkauf

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

von Thomas Jäkle | 10.11.2009 | 17:24

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

Nokia hat Startprobleme mit dem Notebook-Verkauf

Markteintritt: Einführung von Nokias erstem Mini-Notebook Booklet 3G gestaltet sich zäh – Netzbetreiber kritisieren hohen Preis.

Foltin

Das „Null-Euro-Netbook“ kann Nokia Alps-Chef Greig Williams im Gegensatz zur Konkurrenz nicht bieten. Die Lieferung von Massenware wird sich verzögern

Zitiert

Robert Hartlauer - Chef des Elektroeinzel- handelskette Hartlauer

Wir bekommen nächste Woche von Mobilkom ­Geräte in homöopathischen Dosen für unsere größten Geschäfte

Die Markteinführung für Nokias ersten Netbook-Computer läuft in Österreich alles andere als rund. Nicht alle Anbieter kommen wegen zu geringer Stückzahlen zum Zug.

Nokia hat nicht nur Probleme, seinen ersten Mini-Computer namens Booklet 3G den Vertriebspartnern schmackhaft zu machen, sondern offenbar auch Schwierigkeiten, marktübliche Stückzahlen zu liefern. Das Gerät soll wie Handys über die Mobilfunkbetreiber verkauft werden. Der neue Mini-Laptop soll kommende Woche ab 18. November in den Handel kommen. „Wir sind noch in Verhandlungen", sagt Nokia Alps-Sprecherin Barbara Fürchtegott. Weitere Informationen waren aus dem Hause Nokia nicht zu erfahren.

Mobilkom hat schon im Oktober angekündigt, das Gerät auf den Markt zu bringen. T-Mobile und „3" zierten sich bis zuletzt. „3"-Chef-Thoma hat bis Ende der Vorwoche noch „prüfen lassen". Beim Preis wird gepokert, wie aus dem Umfeld zu erfahren war. Ende der Vorwoche wurde der Nokia-Computer von den beiden Netzbetreibern noch für zu teuer befunden.
Sowohl T-Mobile als auch „3" wissen im Gegensatz zu Mobilkom noch nicht, wann sie das Gerät auf den Markt bringen werden. Ein Verkaufsstart wurde vage für heuer „Ende November oder Dezember" in Aussicht gestellt. „Wir werden das Gerät in der kommenden Woche auf den Markt bringen", sagt Mobilkom-Sprecher Werner Reiter.

Lieferprobleme
Das Zögern von T-Mobile und „3" ist laut Insidern darauf ­zurückzuführen, dass Nokia Lieferprobleme hat und den beiden Netzbetreibern weder Stückzahlen noch Liefertermine punktgenau versprechen kann. „Wir bekommen nächste Woche von Mobilkom ­Geräte in homöopathischen Dosen für unsere größten Geschäfte", sagt Robert Hartlauer, Chef der gleichnamigen Einzelhandelskette. Nokia habe Hartlauer avisiert, dass übliche Stückzahlen frühestens Ende November verfügbar sind.

„Stolzer Preis"
Österreichs drittgrößter Netzbetreiber Orange hat bereits abgewunken: „Zu teuer", erklärt Orange-Sprecherin Petra Jakob. Außerdem habe man schon andere Netbooks im Portefeuille. Der Konsument wird beim Mobilkom-Offert tiefer als bei vergleichbaren Mini-PCs in die Tasche greifen müssen. 399 € mit Mobilfunkvertrag auf 24 Monate kostet der Rechner, ohne Vertrag 810 €. „Ein stolzer Preis", wie Hartlauer befindet.

 

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

1 Kommentar

Neues Geschäftsfeld?

In der gestrigen medianet Ausgabe gibt es ein Interview einem CEO von 3 der meinte, 3 sieht sich nach neuen Geschäftsmodellen um. Das klingt ja sehr vorausschauend und intelligent, anscheinend ist das Nokia Mini-Netbook nicht so toll, wenn es innovativ wäre, würde Hutchinson wahrscheinlich mitziehen, vermute ich mal. Trotzdem ein interessantes Interview: http://www.medianet.at/content23578-44.html

Von Gast: Gast: Asso am 11.11.2009 um 15:38

Beleidigend? Anstößig? Kommentar meldenAntworten

mehr Zeitung…

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien deluxe

  • beigestellt
    deluxe: Bildschön

    Fotografen definieren Schönheit

    deluxe

    Marc Baptiste