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Dialog-backdrop Micro Strategy will im zweiten Anlauf an die SpitzeBusiness Intelligence: US-Softwarehersteller Micro Strategy will als Billigsdorfer den Markt von hinten aufrollen
Für Micro Strategy soll Wolfgang Mayer mit einem Mini-Team das Geschäft in Österreich aus den Startlöchern bringen FactsMilliarden-Poker2008 wurde mit Business Intelligence Software weltweit ein Umsatz von 6,1 Milliarden € erzielt, was einem Plus von 21,7 Prozent gegenüber 2007 entspricht. SAP ist Spitzenreiter in diesem Nischenmarkt (22,3 Prozent Marktanteil) vor SAS Institute und Oracle (je 14,6 Prozent) und IBM (11,3 Prozent). Dahinter folgen Microsoft (7,7 Prozent) und Micro Strategy (3,2 Prozent).
Seit 2007 dreht sich das Übernahmekarussell kräftig: SAP hat Business Objects (für 4,8 Mrd. €) übernommen, Oracle kaufte Hyperion (2,2 Mrd. €), IBM hat mit Cognos und SPSS (3,4 Mrd. € und 0,8 Mrd. €) gleich zwei BI-Software Companys geschluckt. Seit Ende 2006 versucht der an der Nasdaq notierte US-Spezialsoftwarehersteller Micro Strategy in Österreich mit einer eigenen Niederlassung einen Neustart. Im Jahr 2000, am Höhepunkt der Dotcom-Blase, hatte sich das Softwarehaus aus Österreich zurückgezogen. „Ich bin zufrieden mit der Entwicklung", erklärt Wolfgang Mayer, Country Manager von Micro Strategy in Österreich. Im Ergebnis 2007 wurde laut Firmenbuch in Österreich ein Minus von 622.675 € bei einem Umsatz von 308.273 € verbucht. „Das ist nur eine taktische Zahl", beschwichtigt Mayer. Neuere Angaben zu Umsätzen und Ertrag darf der Country Manager allerdings nicht nennen. Fokus auf KMU
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