Mittwoch, 17. März 2010 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

Der Geist vom „Inder“ zu T-Mobile

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

von Thomas Jäkle | 13.01.2010 | 17:54

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

Der Geist vom „Inder“ zu T-Mobile

Mobilfunk: T-Mobile will den Vertrieb mit dem Telering-Chef forcieren

WB/Foltin

Credo von Thomas Kicker: Innovation statt Restposten

Facts

3,3 Millionen Kunden
T- Mobile Austria hat 2005 für 1,3 Mrd. € den damals und auch heute viertgrößten Handynetzbetreiber Telering übernommen und seither als Billigmarke fortgeführt. 2009 ist T-Mobile (inkl. Telering-Kunden) mit 3,3 Mio. Kunden auf Rang zwei hinter Mobilkom. Der Umsatz 2008 lag bei 1,08 Mrd. €, der Gewinn bei 285 Mio. € (Ebitda). Die Ergebnisse 2009 werden im Februar mitgeteilt.

Österreichs zweitgrößter Mobilfunkbetreiber T-Mobile bündelt den Vertrieb in einer Hand. Telering-Chef Thomas Kicker bestätigt dem WirtschaftsBlatt, dass er den Vertrieb für Privatkunden und KMU für die Marken T-Mobile und Telering ab sofort leiten wird. „Wir setzen auf Evolution, nicht auf Revolution", meint Kicker. Ein Finetuning der verschiedenen Vertriebskanäle soll die Innovationsstärke von T-Mobile stärker betonen. „Es herrscht Verdrängungswettbewerb, darauf müssen wir uns mehr einstellen." Der Vertrieb soll stärker nach erfolgsabhängigen Komponenten ausgerichtet werden. Mit dem Handel will Kicker neue Werbemaßnahmen setzen. „Wir müssen uns auch stärker an den Nutzergruppen ausrichten", sagt Kicker. Jugendliche und technikaffine Nutzer sollen über den Online-Shop noch stärker serviciert werden. Was aber nicht heißen soll, dass T-Mobile sein Shop- und Partnerkonzept komplett umstellen wird, wie Kicker betont.


Schluss mit Restposten
Im Gegensatz zu Telering, das mit dem Inder-Testimonial „Restposten" bewirbt, wird Kicker bei T-Mobile stärker auf Innovation und Smartphones sowie das KMU-Geschäft setzen. Ob man heuer neben Apples iPhone auch den Tablett-Laptop anbieten wird, wollte Kicker nicht kommentieren.
Der 33-Jährige wird Chef von 350 der 1400 T-Mobile-Mitarbeiter und direkt an Geschäftsführer Robert Chvátal berichten, aber keinen Sitz in der Geschäftsführung haben. Kicker kam 2003 zu T-Mobile und wurde 2005 Chef von Telering. Von 1999 bis 2002 war er Berater bei KPMG und AT Kearney. Für den Telering-Job werde ein „Bekannter" der Mobilfunkbranche „von außen" geholt. (jake)

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

mehr Zeitung…

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien deluxe

  • beigestellt
    deluxe: Bildschön

    Fotografen definieren Schönheit

    deluxe

    Marc Baptiste