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Dialog-backdrop Der Geist vom „Inder“ zu T-MobileMobilfunk: T-Mobile will den Vertrieb mit dem Telering-Chef forcieren Facts3,3 Millionen KundenT- Mobile Austria hat 2005 für 1,3 Mrd. € den damals und auch heute viertgrößten Handynetzbetreiber Telering übernommen und seither als Billigmarke fortgeführt. 2009 ist T-Mobile (inkl. Telering-Kunden) mit 3,3 Mio. Kunden auf Rang zwei hinter Mobilkom. Der Umsatz 2008 lag bei 1,08 Mrd. €, der Gewinn bei 285 Mio. € (Ebitda). Die Ergebnisse 2009 werden im Februar mitgeteilt.
Österreichs zweitgrößter Mobilfunkbetreiber T-Mobile bündelt den Vertrieb in einer Hand. Telering-Chef Thomas Kicker bestätigt dem WirtschaftsBlatt, dass er den Vertrieb für Privatkunden und KMU für die Marken T-Mobile und Telering ab sofort leiten wird. „Wir setzen auf Evolution, nicht auf Revolution", meint Kicker. Ein Finetuning der verschiedenen Vertriebskanäle soll die Innovationsstärke von T-Mobile stärker betonen. „Es herrscht Verdrängungswettbewerb, darauf müssen wir uns mehr einstellen." Der Vertrieb soll stärker nach erfolgsabhängigen Komponenten ausgerichtet werden. Mit dem Handel will Kicker neue Werbemaßnahmen setzen. „Wir müssen uns auch stärker an den Nutzergruppen ausrichten", sagt Kicker. Jugendliche und technikaffine Nutzer sollen über den Online-Shop noch stärker serviciert werden. Was aber nicht heißen soll, dass T-Mobile sein Shop- und Partnerkonzept komplett umstellen wird, wie Kicker betont.
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