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Badner Bahn wird Bratislava anfahren

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von Robert Lechner | 26.12.2007 | 17:38

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Badner Bahn wird Bratislava anfahren

Ab spätestens 2013 können die ersten Züge der Wiener ­Lokalbahnen in die Slowakei rollen. Für den nötigen Strecken-Ausbau gibt es viel politschen Rückenwind. Der Lückenschluss zwischen Wolfsthal und Bratislava kostet 70 Mio. €.

WB/Tanzer

„Wir wollen künftig eine Nahverkehrsbahn zwischen Wien und Bratislava betreiben", sagt Harald Brock, Chef der Wiener Lokalbahnen. Das auch als Badner Bahn bekannte Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Wiener Linien. Nach den Plänen von Brock sollen die ersten Züge ab Ende 2012, Anfang 2013 fahren. Und zwar grossteils auf der Trasse der jetzigen Schnellbahn S7, der früheren Pressburger Bahn. Die Züge können wie jene der Badner Bahn vom Wiener Karlsplatz aus starten und bis ins Zentrum von Bratislava oder ­darüber hinausgehend zum Flughafen der slowakischen Hauptstadt fahren.

Für den Lückschluss zwischen dem Ende der S7-Strecke in Wolfsthal und Bratis­lava sind laut Brock rund 70 Millionen € an Investitionen nötig. „Man braucht da eigent­lich nur eine Brücke über die neue Autobahn bauen, der Rest der Strecke ist relativ einfach zu realisieren."

Politisch akkordiert

Wie weit die Pläne über einen möglichen Ausbau gediehen sind, zeigt ein Statement aus dem Wiener Rathaus: „Ich halte sehr viel davon. Vor ­allem, wenn die Bahn die Siedlungen entlang der Strecke verbindet", sagt Planungsstadtrat Rudolf Schicker gegenüber dem WirtschaftsBlatt. Auch die Finanzierung des 70-Millionen-Projektes sei machbar. Für gute Verkehrslösungen finden sich ­immer Geldgeber, so Schicker.

Laut Badner Bahn-Boss Brock haben einige Baukonzer­ne Interesse an einem PPP-Modell für die Strecke zwischen Wolfsthal und Bratis­lava signalisiert. Ausserdem gibt's zahlreiche Unter­stützer in der Industriellenvereinigung.

Als Bedrohung für die geplanten Hochleistungsstrecken der ÖBB will die neue Badner Bahn-Strecke niemand sehen: „Wir brauchen alle drei Wege, den Marchegger Ast im Norden, die Ostbahn-Route im Süden und die Verbindung über Hainburg", bekräftigt Stadtrat Schicker. Tatsache ist aber, dass die Wiener Lokalbahnen ein wichtiger Konkurrent der ÖBB im Cargo-Verkehr sind.

Um den Betrieb bis Bratis­lava zu realisieren, benötigen die Lokalbahnen bis zu 60 neue Triebwagen. Brock: „Wir werden zwar nicht gleich im Siebeneinhalb-Minuten-Takt fahren, aber mehr als 15 Minuten sollten die Abstände nicht ausmachen." Durch die Direktverbindung mit der slowakischen Hauptstadt würde sich die Badner Bahn in puncto Grösse mehr als verdoppeln. „Die Finanzierung ist für uns kein Problem", meint Brock. Ein neuer Triebwagen kostet bis zu drei ­Millionen €.

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4 Kommentare

"Bravo, Badner Bahn"

Kaum vorstellbar,daß man noch Anfang der 80erJahre den Betrieb wegen Unrentabilität einstellen wollte,wenige Jahre nach Eröffnung der SCS. Bald war samstags die Gratis-Fahrt dank dieser selbstverständlich.
Bis man 30 neue „Flitzer“ geliefert bekommt, könnten die „Wiener Lokalbahnen“ ihrer Mutter anbieten: In der Betriebszeit, in der die U 6 nicht im 2,5 Minuten-Takt fährt (das ist werktags etwa in der Zeit von 7 – 8 Uhr, wo tausende Schüler unterwegs sind), könnte man etwa 3–4mal in der Stunde die U6-Strecke verstärken: Mit "Flitzer" vom Westbahnhof – Station Längenfeldgasse (U4!) – Meidling-Philadelphiabrücke, von Betriebsbeginn bis –ende! Ab Meidling sollte bei nur ein bißchen guten Willen auf beiden Seiten die Verknüpfung mit der Stammstrecke der Wiener Lokalbahnen kein Problem im 21. Jh. sein – Weiterführung des „neuen Flitzers“ bis Wiener Neudorf oder Guntramsdorf. Mit weiteren Halts wie SCS, wenn die wieder mitzahlen. Seit 20 Jahren kümmert die nicht mal mehr ihr SCS-Durchgang.

Von Gast: Gast: Gerhard MIKO am 01.01.2008 um 20:31

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Zensur

Da hier schwere Zensur geübt wird, gibt es hier einen Thread mit der ganzen Wahrheit.

http://www.bahnforum.info/smf/index.php?topic=61830.msg687889#msg687889

Von Gast: Gast: Witzbold am 27.12.2007 um 12:45

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pressburgerbahn

zurük nach 1914
da wurde die pressburgerban eröffnet.aus dem projekt wird bestenfalls eine hochleitungsabzockerstrecke gegen wienbendler.nur interesant wenn die neue GENERALARTE unter €1000.- kostet.da liegen die asozialen wiener rotlinien quer.normal ist das schon durch den finanzaugleich finanziert.

Von Gast: Gast: nussknacker am 27.12.2007 um 05:38

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Zu viel Alkohol Witzbold???

Fährt die Badner Bahn denn am Karlsplatz gleich auf die Bahnstrecke nach Baden auf?

Zur Information:
Karlsplatz - Schwarzenbergplatz - 71er - Schwechat - Pressburgerbahn...

Von Gast: Gast: josch am 26.12.2007 um 22:45

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