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Dialog-backdrop WGKK stellt erneut Konkurs in den RaumBei 617 Millionen € Schulden will die WGKK Konkurs anmelden und den Bund zu Lösungen zwingen. Das ist in acht Monaten. Doch nicht nur die WGKK hat Probleme. Nach dem Zusammenbruch der großen Koalition und dem zwischenzeitlichen Aus für die Gesundheitsreform warnt Franz Bittner, Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) erneut vor einer Pleite: n„Mit mehr als 617 Millionen € wollen wir uns nicht verschulden. Dann stellen wir einen Konkursantrag.“ Den Schuldenstand von 617 Millionen € wird die WGKK laut Bittner im Februar 2009 erreichen, sollte sich am Finanzierungsmodell nichts ändern. Derzeit hält man bei einem Minus von 543 Millionen €. „Unsere Schulden betragen 22 Prozent des Jahresumsatzes. Die 20 Millionen € jährliche Zinsen könnten die gesamte Zahnprothetik in Wien finanzieren“, sagt Bittner. Sein Ziel ist es, den Bund zu zwingen, „zu definiert, wie weit sich eine Kasse verschulden darf“ und im Fall des Überschreitens die politische Verantwortung zu übernehmen. Hoffen auf den Herbst Derzeit herrsche bei den Krankenkassen Ratlosigkeit. „Die praktisch nicht vorhandene Bundesregierung macht aus der soziale Krankenversicherung ein Unternehmen ohne Kopf. Es wird spannend, wie die Geschichte weitergeht“, sagt Bittner. Er rechnet damit, dass Gesundheit eines der tragenden Themen des Wahlkampfs wird und hofft auf erste Übergangslösungen im Herbst. Die Vorschläge der Sozialpartner könnten weiterverfolgt werden, man müsse nicht von vorne beginnen. Die WGKK ist nicht die einzige Krankenkasse, die vom Zusammenbruch der großen Koalition betroffen ist. Ähnlich marode Finanzen weisen laut Bittner die Krankenkassen in Kärnten (22 Prozent Schulden des Jahresumsatzes), der Steiermark (17 Prozent), im Burgenland (elf Prozent) sowie in Tirol (sieben Prozent) und Vorarlberg (fünf Prozent) auf. Niederösterreich sei mit drei Prozent unter der kritischen Marke von fünf Prozent, ab der keine Rückstellungen mehr getätigt werden können. Nur in Oberösterreich und Salzburg sind die Kassen im Plus. „Derzeit haben alle Kassen zusammen einen Liquiditätsbedarf von einer Milliarde €. Wenn sich nichts ändert, verdoppelt sich die Summe bis 2012“, sagt Bittner. Die Hälfte des Betrages würde bis dahin auf die WGKK entfallen. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Zeitung…
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3 Kommentare
GKOÖ
Die OÖ Gebietskrankenkasse hat es zusammen mit den Ärzten geschafft, vernünftige Verträge zu verhandeln. Ich versteh nicht, wie die Wiener Gebietskrankenkasse mit einer Selbstverständlichkeit die schon fast an Überheblichkeit grenzt, jetzt wieder die Steuerzahler aus allen Bundesländern zur Kasse bitten kann. Wendet das Modell OÖ und NÖ auf alle Kassen an und es würde keine Schuldenberge geben!
Von Gast: Gast: Wanderer am 10.07.2008 um 08:06
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Re: Zustimmung dem vorigen Beitrag !
Was kann ich dafür, dass ich bei der WGKK versichert bin? Warum soll ich ab Herbst meine Rechnungen bei Arzt selber bezahlen. Warum soll ich fürchten müssen, dass mir meine Kosten keiner ersetzt? Wozu habe ich jetzt 34 Jahre in das System eingezahlt? Wo bleibt das Geld denn? Wer hat sich da was in die Tasche gesteckt.
Von Gast: Gast: Martin am 15.07.2008 um 14:28
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Re: Zustimmung dem vorigen Beitrag !
Was kann ich dafür, dass ich bei der WGKK versichert bin? Warum soll ich ab Herbst meine Rechnungen bei Arzt selber bezahlen. Warum soll ich fürchten müssen, dass mir meine Kosten keiner ersetzt? Wozu habe ich jetzt 34 Jahre in das System eingezahlt? Wo bleibt das Geld denn? Wer hat sich da was in die Tasche gesteckt.
Von Gast: Gast: Martin am 15.07.2008 um 14:28
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