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Dialog-backdrop Austro-Bank steckt Milliarden in neue Privatjet-FirmaImmer mehr Österreicher hoffen auf das große Geschäft mit Business-Jets. Die Euram-Bank finanziert den Ausbau von Jet Republic. Globeair setzt auf Leicht-Jets.
Jet Republic-Chef Jonathan Breeze (li.) und Privatbanker Viktor Popovic haben bei Bombardier 110 Learjets bestellt FactsEuropean American Investment BankDie European American Investment Bank (kurz Euram) residiert im Wiener Palais Esterhazy. Das Institut kam zuletzt auf eine Bilanzsumme von rund 400 Millionen €. Euram wird seit 2002 von Viktor Popovic geleitet. Der frühere McKinsey-Topmanager ist mit rund einem Drittel der Anteile größter Aktionär der Privatbank.
Sie bietet neben Private Banking auch Unternehmensfinanzierung, Vermögensverwaltung und Alternative Investments an. Darüber hinaus hat Euram große Transaktionen in Osteuropa begleitet, etwa im Vorjahr die Übernahme der bulgarischen EIBank durch die belgische KBC Group. Abseits krisengeschüttelter Nationalcarrier wie Alitalia und Austrian Airlines wird ein Marktsegment offenbar immer attraktiver – Business-Jets. „Es ist längst kein Luxus mehr, sondern ein Werkzeug“, sagt Viktor Popovic. Mit seiner in Wien ansässigen Privatbank unterstützt Popovic gerade den Aufbau einer „Fluggesellschaft der Luxusklasse“. Jet Republic hat 110 Learjet 60 im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Dollar (umgerechnet rund eine Milliarde €) bei Bombardier bestellt. Die Jets werden sukzessive ab Oktober 2009 ausgeliefert. Finanziert wird der Zukauf großteils von der European American Investment Bank (Euram) und einigen ihrer finanzkräftigen Kunden. „Die Leute wollen sich angesichts der Finanzkrise lieber an echten Unternehmen beteiligen“, sagt Popovic, der auch Vorstandsboss und Großaktionär von Euram ist. Kleiner, leichter, günstiger mehr Zeitung…
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