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Dialog-backdrop Atomstrom als Lösung gegen die Russland AbhängigkeitEuropa wird wegen des russisch-ukrainischen Gasstreits künftig alle alternativen Energieformen in ein neues Licht rücken - auch die nuklearen. Europa sei energiepolitisch fahrlässig in eine zu große Abhängigkeit von Russland geschlittert, ist Energieregulator Walter Boltz überzeugt. Europa wird wegen des russisch-ukrainischen Gasstreits künftig alle alternativen Energieformen in ein neues Licht rücken - auch die nuklearen. In Europa werde es jetzt zu einer neuen Evaluierung der Energiepolitik kommen. Am Ende werde laut Boltz jede Alternative zu Gas willkommen sein. „Die Atomkraft in Österreich neu zu debattieren ist sinnlos. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse“, meinen Boltz und Industriellenvereinigungspräsident Veit Sorger unisono. Trotzdem: Österreich importiere seit Jahren indirekt Atomstrom und künftig werde man nicht umhin kommen noch mehr davon zu importieren. Deshalb erachte Sorger es für sinnvoll, dass sich heimische Energieversorger (EVU) bei ausländischen Atomkraftwerken beteiligen, um die Stromversorgung sicherzustellen. Die Chancen dafür bewertet Boltz allerdings als gering, nachdem sich die überwiegende Mehrheit der EVU in öffentlicher Hand befinden, und diese sich seit 1978 gegen Atomkraft ausspricht. Österreich setzt indes auf den Wasserkraftausbau. „Die aktuelle Gaskrise zeigt auf, dass jedes Land sich auf die eigene Energieerzeugung konzentrieren müsse. Deshalb sollte man manch alte Standpunkte überdenken, was Wasserkraft anbelange als auch andere Energieformen“, sagt etwa SPÖ-Energiesprecher Wolfgang Katzian. Lange Verfahren „Den Ausbau der Wasserkraft haben wir schon verschlafen“, meint hingegen Wolfgang Welser, Bundesspartenobmann Industrie der WKO. Topografisch gäbe es hierzulande genug Potenzial für Wasserkraft. Allein, die Politik hat sich selbst Rahmenbedingungen geschaffen, die einen optimalen Ausbau unmöglich mache. Bei der Wasserrahmenrichtline beispielsweise wolle Österreich einmal mehr „EU-Vorzugsschüler spielen“ und verbaue sich selbst den Ausbau der Wasserkraft, so Welser. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Zeitung…
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4 Kommentare
"Billiger" Strom aus Kernenergie ist ein Ammenmärchen - Fakt sind 2 EURO / kWh
Die Atomindustrie behauptet ungerechtfertigt, billigen Strom zu produzieren. In Wahrheit handelt es sich um eine Branche, bei der trotz Privatisierung in realsozialistischer Manier immer noch der Staat haftet, falls etwas schief geht.
Diese externen Kostenfaktoren bei der Erzeugung von Kernkraftstrom hat, übrigens schon unter der Regierung von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, das damalige Bundeswirtschaftsministerium 1992 durch die renommierte Baseler PROGNOS AG berechnen lassen. Diese Studie der PROGNOS AG trägt den Titel: "Identifizierung und Internalisierung der externen Kosten der Energieversorgung." Aus ihr geht hervor, daß bei Berücksichtigung der externen Gesamtkosten der wirkliche für die deutsche Volkswirtschaft entstehende Preis einer kWh Kernkraftstrom schon damals circa 4 DM betragen hat. Das wären heute circa 2 Euro. Die günstigen Produktionskosten für Ökostrom betragen bei Windkraftstrom 0,06 2 Euro / kWh.
Von Gast: Gast: BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie am 11.01.2009 um 18:13
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Schmarotzer ruinieren Volkswirtschaften
Wer, wie die Atomwirtschaft, Atomenergie produziert und nicht selbst auch zu 100% für alle Kosten und Folgekosten inklusive Entsorgung geradesteht, sondern Kosten und Folgekosten auf unbeteiligte Nichtkäufer von Atomenergie abwälzt, ist für mich ein Schmarotzer.
Wer Atomenergie kauft und nicht selbst auch zu 100% für alle Kosten und Folgekosten inklusive Entsorgung geradesteht sondern Kosten und Folgekosten auf völlig unbeteiligte Nichtkäufer von Atomenergie abwälzt, ist für mich ebenfalls ein Schmarotzer.
Von Gast: Gast: RoKo am 09.01.2009 um 20:25
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EINFACH ABSCHALTEN & GENIESSEN
Warum sollen sich Bürgerinnen und Bürger noch länger über die großen Energiekonzerne ärgern?
Wie man effektiv unter dem lustvollen Motto „Abschalten & genießen“ Schmutzfinken und andere Plagegeister aus den eigenen 4 Wänden vertreibt, steht hier:
http://www.webnews.de/kommentare/298468/0
Von Gast: Gast: Sunny am 09.01.2009 um 19:43
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Wasserkraft?
Brauchen wir doch nicht! Darum machen wir uns lieber selber Gesetze, die so blöd sind, daß der Ausbau verhindert wird.
Manche lernen es nur auf die harte Tour. Wenn Stromabschaltungen kommen, weil die Produktion bereits in den nächsten 5 Jahren nicht mit dem Verbrauch Schritt halten kann, werden viele aufwachen.
Dann ist es zu spät.
Derweil behelfen wir uns mit Sparlampen.
Viel Glück, Europa, du wirst es brauchen!
Von Gast: Gast: schwarzepest am 08.01.2009 um 23:54
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