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Dialog-backdrop Egger will mit Anleihe bis zu 200 Millionen Euro einnehmenDie Egger Holzwerkstoffe GmbH bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Emission hat ein Volumen von bis zu 200 Millionen Euro und eine Laufzeit von sieben Jahren. Im ersten Halbjahr 2009/10 (per Ende Oktober) musste Egger einen zehnprozentigen Umsatzrückgang hinnehmen, steigerte aber gleichzeitig den Ertrag. St. Johann. Die Egger-Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol will weiter expandieren. Dazu legt sie jetzt eine Unternehmensanleihe auf im Volumen bis zu 200 Millionen Euro. Laufzeit: Sieben Jahre, Stückelung: 500 Euro, Valuta: 18. Februar, Zeichnungsfrist: 12. bis 16. Februar 2010. Der endgültige Zinssatz und das Emissionsvolumen werden unmittelbar vor Zeichnungsfrist festgelegt. Lead Manager sind Bawag P.S.K sowie Erste Bank. Egger will den Nettoemissionserlös aus der Anleihe für „allgemeine Gesellschaftszwecke, die Tilgung und Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten sowie zur Finanzierung von Erweiterungsinvestitionen zu verwenden." „Wir wollen unsere Finanzierungsstruktur möglichst breit aufstellen, um langfristig eine sichere Basis zu haben. Das ist die Grundlage für das weitere gesunde Wachstum der Egger-Gruppe", kommentiert Thomas Leissing, Sprecher der Egger-Gruppenleitung. Die Egger-Gruppe gehört mit rund 5500 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 1,5 Mrd. Euro (Geschäftsjahr 2008/2009, per Ende Oktober) zu einem der führenden Unternehmen der europäischen Holzwerkstoffindustrie. Mehr als zwei Drittel des Umsatzes wurden im letzten Geschäftsjahr in Westeuropa gemacht, 26,6 Prozent entfielen auf Osteuropa. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 brachte dem Familienunternehmen einen zehnprozentigen Umsatzrückgang auf 741 Millionen Euro. Das eingeleitete Kostensparprogramm ließ gleichzeitig aber das Halbjahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 27 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 127,7 Millionen Euro steigen. Stabilisierung erwartet Für das zweite Halbjahr erwartet Egger eine Stabilisierung des Marktes auf niedrigem Niveau. Der Holzwerkstoffhersteller will die Marktschwäche und die moderaten Rohstoffpreise nutzen, um die eigene Marktposition auszubauen. Das seit 1961 bestehende Familienunternehmen produziert europaweit an 15 Standorten eine umfassende Produktpalette aus Holzwerkstoffen (Span-, OSB- und MDF-Platten) sowie Schnittholz. In den letzten fünf Jahren hat Egger für die Modernisierung und den Ausbau bestehender Werke sowie die Errichtung eines neuen Werks in Rumänien rund eine Milliarde Euro aufgewendet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden ungeachtet der Wirtschaftskrise 201,9 Millionen Euro investiert. mehr NEWSTICKER…
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