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Efkon stattet Malaysia mit Mautboxen aus

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von Andreas Kolb/Steiermark | 09.02.2010 | 16:43

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Efkon stattet Malaysia mit Mautboxen aus

Die Efkon AG liefert Mautsysteme in die ganze Welt. Aus Malaysia kamen zuletzt Millionenaufträge für die Ausstattung von Fahrzeugen mit Infrarot-Mautboxen.

efkon

Efkon-Vorstand Raimund Pammer sieht in Malaysia einen stark wachsenden Markt

Raaba. Der steirische Mautanlagen-Hersteller Efkon AG macht in Malaysia hervorragende Geschäfte. Allein in den vergangenen zehn Monaten gingen Auftrage über neun Millionen € aus dem Land ein. Efkon hat bisher 1,2 Millionen Infrarot-Mautboxen nach Malaysia geliefert. Nun ist ein weiterer Auftrag über weiterte 250.000 Stück eingegangen.

Die Efkon High-Tech-Einheiten sind die Schlüsseltechnologie für ein Verrechnungssystem, das in Malaysia für die Bewirtschaftung von Mautstraßen, Parkraum, Bus- und Bahntransport mittels einer Smart Card im Einsatz ist. „Wir sehen in Malaysia einen stark wachsenden Markt", erklärt Efkon-Mitbegründer Raimund Pammer. „Die Mautboxen sind dort eine freiwillige Installation, die Maut kann auch manuell bezahlt werden. Wir sind aber zuversichtlich, dass unser komfortables System immer stärker nachgefragt wird", sagt Pammer.

Fest verankert

Die steirischen Mautspezialisten sind in Asien schon fest verankert: Efkon lieferte Mautsysteme auch nach Thailand, Pakistan, Südkorea, Vietnam und Indien. In Indien betreibt Efkon seit einigen Jahren auch ein Verrechnungssystem für Maut und Einkäufe bei Tankstellen.

Insgesamt hat Efkon weltweit rund 500 Mautprojekte in knapp 50 Ländern realisiert. Die Steirer beschäftigen 550 Mitarbeiter, 110 davon im Headquarter in Raaba südlich von Graz.

Seit Mitte 2008 befinden sich die Mautsystem-Hersteller unter dem Dach des Baukonzerns Strabag. Mittlerweile ist die Strabag, die anfangs nur 49 Prozent von Efkon übernommen hatte, Mehrheitseigentümer. Ein kolportierter Börsengang der Efkon AG ist damit endgültig vom Tisch.

EU-Projekt

In Europa ist Efkon federführend an einem Zukunftsprojekt der EU zur Hebung der Verkehrssicherheit beteiligt. Verkehrsleitsysteme sollen mit Daten aus in Fahrzeugen angebrachten Boxen gefüttert werden und dann entsprechende Warnungen zum Beispiel bei Staus oder Vereisung an die Autofahrer weitergeben. „Wir setzen dabei nicht nur auf unsere Infrarot-Technologie, sondern auch auf GPS oder Mikrowelle. Unsere Philosophie ist, die verschiedenene Technologien nicht gegeneinander auszuspielen sondern sinnvoll zu verbinden", schildert Pammer.

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